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Alkohol im Ausdauersport

Alkohol im Ausdauersport

H eute möchte ich mich einem oft unterschätzten Thema beschäftigen: den unbewussten Konsum von Alkohol in unserem Alltag. Viele von uns genießen gelegentlich ein Feierabendbier, einen Schlummertrunk vor dem Schlafengehen, stoßen bei Geburtstagen an oder lassen sich im Urlaub und an Feiertagen zu einem Glas mehr verleiten. Doch haben wir uns jemals gefragt, wie sich diese scheinbar harmlosen Gewohnheiten auf Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden auswirken? Alkohol und seine Auswirkungen auf die Physiologie von Ausdauersportlern ist ein Thema von großer Bedeutung. Selbst geringe Mengen Alkohol können signifikante Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und den Effekt von Training auf die Athleten haben. In diesem Artikel nehme ich die Lupe zur Hand und betrachten die verborgenen Auswirkungen von Alkohol, den wir oft unbewusst und regelmäßiger konsumieren, als uns bewusst ist sowie die physiologischen Aspekte auf Ausdauersportler, die ich mit aktuellen Forschungserkenntnissen und Studien ergänze. Alkohol und die Physiologie im Ausdauersport:

Hydratation und Flüssigkeitshaushalt:

  1. Diuretische Wirkung: Eine Studie im "Journal of Applied Physiology" (2020) hat gezeigt, dass Alkoholkonsum zu einer erhöhten Urinproduktion führt, was die Hydratation bei Sportlern negativ beeinflussen kann.
  2. Störung des Elektrolythaushalts: Forschungen in der "International Journal of Sport Nutrition and Exercise Metabolism" (2019) haben ergeben, dass Alkohol den Elektrolythaushalt stören und so zu Muskelkrämpfen und Leistungseinbußen führen kann.

Energiestoffwechsel:

  1. Beeinträchtigung der Glykogenspeicherung: Eine Studie im "European Journal of Applied Physiology" (2021) fand heraus, dass Alkohol die Glykogenspeicherung in der Muskulatur beeinträchtigen kann, was für Ausdauersportler kritisch ist.
  2. Veränderte Glukoseverwertung: Forschungen im "Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism" (2020) zeigten, dass Alkohol den Glukosestoffwechsel beeinträchtigt, was zu Energiemangel während des Trainings führen kann.

Muskelregeneration und -entwicklung:

  1. Verzögerte Erholungsprozesse: Eine Studie in "Sports Medicine" (2019) belegte, dass Alkohol die Proteinsynthese hemmt und dadurch die Muskelregeneration nach dem Training verzögert.
  2. Reduktion der Muskelkraft: Langzeitstudien, veröffentlicht im "Journal of Strength and Conditioning Research" (2021), haben einen Zusammenhang zwischen regelmäßigem Alkoholkonsum und einer Reduktion der Muskelkraft aufgezeigt.

Herz-Kreislauf-System:

  1. Beeinträchtigung der Herzfunktion: Eine umfassende Studie im "American Journal of Cardiology" (2022) fand heraus, dass regelmäßiger Alkoholkonsum mit einer Beeinträchtigung der Herzfunktion korreliert.
  2. Blutdruckveränderungen: Forschungsergebnisse, die im "Journal of Hypertension" (2021) veröffentlicht wurden, zeigen, dass Alkohol den Blutdruck erhöht und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigert.

Schlussfolgerung

Diese Studien unterstreichen, dass Alkohol, selbst in geringen Mengen, erhebliche negative Auswirkungen auf verschiedene physiologische Aspekte von Ausdauersportlern haben kann. Sie verdeutlichen die Wichtigkeit, den Alkoholkonsum im Rahmen eines sportlichen Lebensstils zu minimieren, um optimale Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.

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Hirsefrühstück mit Trockenfrüchten und Beeren

Hirsefrühstück mit Trockenfrüchten und Beeren

Für Ausdauersportler ist es wichtig, mit einem nährstoffreichen Frühstück in den Tag zu starten, das sowohl lang anhaltende Energie liefert als auch die Regeneration und Reparatur des Körpers unterstützt. Dieses Hirsefrühstück ist reich an komplexen Kohlenhydraten, die eine stetige Energiezufuhr bieten. Die Milch fügt hochwertiges Protein hinzu, das für die Muskelreparatur entscheidend ist. Getrocknete Früchte und Cranberrys liefern nicht nur eine natürliche Süße, sondern auch wichtige Vitamine, Mineralien und Antioxidantien, die das Immunsystem stärken und Entzündungen reduzieren können. Frische Beeren ergänzen dieses Gericht mit zusätzlichen Nährstoffen und Antioxidantien, die für eine optimale Leistung unerlässlich sind.

Zutaten

  • 3 Tassen Goldhirse
  • 3 Tassen fettarme Milch
  • 6-8 getrocknete Früchte (Datteln, Feigen etc.), klein gehackt
  • 1 Handvoll getrocknete Cranberrys
  • Frische Blaubeeren oder anderes Beerenobst/Obst zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Die Goldhirse in einem feinen Sieb unter fließendem Wasser abspülen.
  2. In einem mittelgroßen Topf die Milch zum Kochen bringen.
  3. Die abgespülte Hirse in die kochende Milch geben.
  4. Die klein gehackten Trockenfrüchte zur Hirse-Milch-Mischung hinzufügen.
  5. Alles zusammen aufkochen lassen und dann die Hitze reduzieren, um die Mischung bei niedriger Temperatur köcheln zu lassen.
  6. Die getrockneten Cranberrys hinzufügen und alles zusammen für etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Hirse weich ist und die Flüssigkeit größtenteils absorbiert wurde.
  7. Die fertige Hirse in eine große Schüssel oder in mehrere kleine Schälchen verteilen.
  8. Mit frischen Blaubeeren oder anderem Beerenobst/Obst bestreuen.
  9. Sofort servieren und den energiereichen Start in den Tag genießen.

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Warum Birchermüsli der perfekte Start in den Tag für Sportler ist

Warum Birchermüsli der perfekte Start in den Tag für Sportler ist

Birchermüsli, ein klassisches und äußerst nahrhaftes Frühstück, ist der ideale Start in den Tag, besonders für Sportler. Seine Mischung aus frisch geriebenem Apfel, gehackten Nüssen und Haferflocken bietet nicht nur einen köstlichen Geschmack, sondern auch wichtige Nährstoffe, die für eine aktive Lebensweise erforderlich sind.

Die Ursprünge des Birchermüslis

Ursprünglich aus der Schweiz stammend, verdankt das Birchermüsli seinen Namen dem Mediziner Maximilian Oskar Bircher-Benner. Das Rezept wurde konzipiert, um eine einfache, gesunde und nahrhafte Mahlzeit zu bieten, die den Körper mit essentiellen Nährstoffen versorgt.

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Die Wahrheit über Lektine: Sind sie wirklich schädlich für unseren Körper?

Die Wahrheit über Lektine: Sind sie wirklich schädlich für unseren Körper?

In den letzten Jahren sind Lektine zunehmend in den Fokus der Ernährungswissenschaft und öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Oft werden sie in populären Diätbüchern und Gesundheitsforen als „Anti-Nährstoffe“ dargestellt, die verschiedene gesundheitliche Probleme verursachen können. Aber was sind Lektine eigentlich und wie schädlich sind sie wirklich für unseren Körper?

Was sind Lektine?

Lektine sind eine Art von Protein, die in vielen Pflanzen, insbesondere in Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten, vorkommen. Sie dienen der Pflanze als natürlicher Schutz gegen Fressfeinde, einschließlich Mikroorganismen, Insekten und Tieren.

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Gefüllte Süßkartoffel-Boote

Gefüllte Süßkartoffel-Boote

Gefüllte Süßkartoffel-Boote sind nicht nur ein kulinarischer Genuss, sondern auch eine optimale Energiequelle für Ausdauersportler, die einen aktiven Tag vor sich haben. Mit ihrem hohen Gehalt an komplexen Kohlenhydraten bieten Süßkartoffeln eine lang anhaltende Freisetzung von Energie, die für lange Trainingseinheiten oder Wettkämpfe essentiell ist. Darüber hinaus sind sie reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, was sie zu einer ausgewogenen und nährstoffreichen Mahlzeit macht. Die Möglichkeit, sie mit einer Vielzahl von Proteinen und Gemüse zu füllen, ermöglicht es Sportlern, ihre Mahlzeiten auf ihre spezifischen Ernährungsbedürfnisse und Vorlieben abzustimmen. Diese schmackhafte und vielseitige Speise ist also eine hervorragende Wahl für jeden, der auf der Suche nach einer ausgewogenen Ernährung ist, die sowohl den Körper nährt als auch die sportliche Leistung unterstützt:

Zutaten:

  • 2 große Süßkartoffeln
  • 1 Tasse Brokkoliröschen, klein geschnitten
  • 1/2 Tasse Speckwürfel
  • 2 Eier
  • 1/2 Tasse geriebener Käse (nach Wahl)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: 1/4 Tasse gehackte Frühlingszwiebeln, Chiliflocken, saure Sahne oder frische Kräuter für das Topping

Anleitung:

  1. Vorbereiten der Süßkartoffeln: Waschen Sie die Süßkartoffeln gründlich und trocknen Sie sie ab. Stechen Sie sie dann mehrfach mit einer Gabel ein.
  2. Mikrowelle: Legen Sie die Süßkartoffeln auf einen mikrowellengeeigneten Teller und kochen Sie sie bei hoher Leistung für 5 Minuten, oder bis sie weich sind.
  3. Backofen vorbereiten: Währenddessen heizen Sie den Backofen auf 200°C vor.
  4. Süßkartoffeln aushöhlen: Halbieren Sie die weichen Süßkartoffeln längs und höhlen Sie sie mit einem Löffel vorsichtig aus.
  5. Füllung vorbereiten: Braten Sie die Speckwürfel in einer Pfanne, bis sie knusprig sind. Fügen Sie den Brokkoli hinzu und braten Sie ihn kurz mit an.
  6. Füllen: Verteilen Sie die Füllung gleichmäßig auf den Süßkartoffelhälften und machen Sie eine kleine Mulde in der Mitte jeder Füllung für das Ei.
  7. Backen: Legen Sie die gefüllten Süßkartoffel-Boote auf ein Backblech und backen Sie sie für etwa 15-20 Minuten.
  8. Servieren: Bestreuen Sie sie mit Käse und optional mit Frühlingszwiebeln und Chiliflocken. Geben Sie nach Belieben einen Klecks saure Sahne dazu.

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Bananenbrot - ein einfaches Rezept

Bananenbrot - ein einfaches Rezept

Bananenbrot ist eine hervorragende Wahl für Ausdauersportler, die nach einem nahrhaften und leckeren Start in den Tag suchen. Die Kombination aus schnell verdaulichen Kohlenhydraten und dem natürlichen Fruchtzucker der Bananen liefert einen sofortigen und doch anhaltenden Energieboost, der für langwierige Trainingseinheiten oder Wettkämpfe ideal ist. Zusätzlich bietet das in Bananen enthaltene Kalium einen wichtigen Nährstoff zur Unterstützung der Muskel- und Nervenfunktion. Angereichert mit Vollkornmehl und möglichen Zusätzen wie Nüssen oder Trockenfrüchten, kann Bananenbrot auch eine gute Quelle für Ballaststoffe und Protein sein, was die Regeneration fördert und das Sättigungsgefühl verlängert. Hier folgt ein einfaches Rezept für Bananenbrot, das immer gelingt und sowohl für die schnelle Energie vor einem Lauf als auch für die wohlverdiente Belohnung danach sorgt. Ein einfaches Rezept für Bananenbrot, dass immer gelingt:

Zutaten:

  • 3 reife Bananen, zerdrückt
  • 75g geschmolzene Butter
  • 200g Zucker
  • 1 geschlagenes Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • Eine Prise Salz
  • 190g Allzweckmehl

Anleitung:

  1. Den Ofen auf 175°C vorheizen und eine 9x5-Zoll-Kastenform leicht einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. In einer großen Schüssel die zerdrückten Bananen mit der geschmolzenen Butter mischen. Zucker, Ei und Vanille unterrühren. Das Backpulver und Salz darüber streuen und unterrühren. Das Mehl zuletzt hinzufügen und umrühren.
  3. Den Teig in die vorbereitete Kastenform gießen und gleichmäßig verteilen.
  4. Backen Sie das Bananenbrot im vorgeheizten Ofen für ca. 60 Minuten, bis ein Zahnstocher in der Mitte des Brotes sauber herauskommt.
  5. Lassen Sie das Brot nach dem Backen für ein paar Minuten in der Form abkühlen, dann stürzen Sie es auf ein Gitter und lassen es komplett abkühlen.

 

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Die Bedeutung von Omega-3 und Omega-6 für Ausdauersportler

Die Bedeutung von Omega-3 und Omega-6 für Ausdauersportler

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind essenzielle Fette, was bedeutet, dass unser Körper sie nicht selbst herstellen kann und sie daher aus der Nahrung bezogen werden müssen. Diese Fettsäuren sind für verschiedene Körperfunktionen von Bedeutung, darunter die Entzündungsregulation, die Zellmembranfunktion und das Nervensystem.

Die Balance zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren ist für die Erhaltung der Gesundheit entscheidend. In der modernen Ernährung ist diese Balance oft zugunsten von Omega-6 verschoben, was auf einen hohen Konsum von verarbeiteten Lebensmitteln und pflanzlichen Ölen zurückzuführen ist. Für eine optimale Gesundheit wird jedoch ein ausgewogeneres Verhältnis empfohlen, da ein Übermaß an Omega-6 im Verhältnis zu Omega-3 Entzündungsreaktionen im Körper verstärken kann.

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Beeren-Quark mit Honig und Leinöl – Ein Kraftpaket für Ausdauersportler

Beeren-Quark mit Honig und Leinöl – Ein Kraftpaket für Ausdauersportler

Ausdauersportler benötigen eine Ernährung, die reich an Proteinen, gesunden Fetten und Antioxidantien ist, um Muskelaufbau, Regeneration und allgemeine Gesundheit zu unterstützen. Dieses Rezept für Beeren-Quark mit Honig und Leinöl ist eine hervorragende Quelle für hochwertiges Protein aus dem Quark, das beim Muskelaufbau und bei der Reparatur hilft. Leinöl liefert Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und die Herzgesundheit fördern können. Honig ist ein natürlicher Energielieferant und die Beeren bieten eine Fülle von Antioxidantien, die zum Schutz der Zellen beitragen und die Erholungsphase unterstützen. Dieses einfache, nährstoffreiche Gericht ist ideal für Sportler, die ihre Leistungsfähigkeit und Erholung auf natürliche Weise optimieren möchten.

Zutaten

  • 500 g Magerquark
  • 2 EL Leinöl
  • 3 EL Honig
  • Eine Mischung aus frischen Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren) nach Belieben

Zubereitung

  1. Den Magerquark in eine Rührschüssel geben.
  2. Zwei Esslöffel Leinöl hinzufügen.
  3. Drei Esslöffel Honig zum Quark und Leinöl geben.
  4. Die Zutaten mit einem Handrührgerät oder einem Schneebesen cremig rühren, bis die Masse glatt und geschmeidig ist.
  5. Die Beeren waschen und nach Belieben zerkleinern. Bei Bedarf können die größeren Beeren, wie Erdbeeren, halbiert oder geviertelt werden.
  6. Den cremig gerührten Quark in eine Servierschale geben oder auf einzelne Schalen verteilen.
  7. Die frische Beerenmischung als Topping über den Quark streuen.
  8. Sofort servieren und genießen.

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Reboot Workshop - möge das Mojo mit euch sein

Reboot Workshop - möge das Mojo mit euch sein

Wie ich schon in meinen Artikel „das Jahr des Postponed“ und „My personal lockdown“ geschrieben habe, ist dieses Jahr 2020 etwas ganz Spezielles. Ob man das nun positiv oder negativ sieht, irgendwie ist gerade – zumindest bei mir – der Wurm drin. Da ich nun eh nicht so strukturiert trainieren konnte wie ich es bisher gewohnt war, und natürlich auch die Ziele, wie z.B. Wettbewerbe, fehlten, konnte ich mich auch mal auf eine andere Spielwiese begeben.

 

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my personal lockdown 2020

My personal lockdown

Alles fing mit einem kleinen Zwicken im rechten Knie an. Zunächst habe ich mir nicht viel dabei gedacht „vielleicht nur etwas überlastet“, „das gibt sich schon wieder“… Aber leider hat es sich doch nicht von alleine gegeben.

Gerade als Ausdauerathlet möchte man an so etwas wie „runner knee“ oder „Plantarfaszie“& Co. nicht denken, aber gerade bei solchen „Beschwerden“ hilft ja normalerweise Aussitzen nicht wirklich. Dazu muss ich sagen, dass die Beschwerden gar nicht bei eigentlicher intensiver Belastung, also z.B. Läufen >20km aufgetreten sind, sondern primär bei dem notwendigen Übel zur Verletzungsprophylaxe, dem Athletiktraining im Verein. Gerade die von der Trainerin so geliebte Standwaage (eine Übung bei der man das Gewicht auf einem Bein ausbalanciert und das andere Bein und den Oberkörper mit ausgestrecktem Arm in die Horizontale bringt) hat das Symptom verstärkt.

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Kostenerstattung fitX

Kostenerstattung fitX

Im Zuge der Eindämmungsmaßnahmen der Corona Pandemie sind zwischenzeitlich auch die Fitnessstudios bundesweit geschlossen worden. Mich hat es eh gewundert, dass diese – im Verhältnis zu anderen Maßnahmen – noch relativ lange geöffnet waren. Auch wenn in meinem Studio grundsätzlich viele Möglichkeiten zum Desinfizieren der Geräte vorhanden waren, machen dies doch augenscheinlich die wenigstens wirklich konsequent. Dazu kommt dann noch das Schwitzen, der räumlich relativ geringe Abstand, bedingt gute Belüftung und die überwiegend recht nahe Unterhaltung, um gegen die laute Musik anzukommen.

Nun war es aber soweit und zu einem Stichtag mussten alle Studios für unbestimmte Zeit schließen (vor diesem Stichtag konnte man sich offenbar nicht infizieren). Bei einem meiner letzten Besuche hatte ich mich noch erkundigt, wie es sich denn nun mit den monatlich zu zahlenden Beiträgen verhalten würde, immerhin kann ich als Kunde in dieser Zeit die Leistung ja Null in Anspruch nehmen. Da dies allerdings alles relativ schnell gekommen ist, konnten die anwesenden Trainer dies nicht beantworten und haben nur auf eine FAQ Seite der Kette im Internet verwiesen. Dort sollte in den nächsten Tagen eine „Lösung“ kommuniziert werden.

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Das Jahr des „postponed“

Das Jahr des „postponed“

Die Chinesen haben immer so lustige Namen für ein neues Jahr, wie z.B. das „Jahr des Löwen“ oder „Jahr der Glückseligkeit“. Allerdings kommen diese Bezeichnungen nach meinem Verständnis durch jahrhundertealte Traditionen und weniger durch aktuelle Gegebenheiten zustande. Nun haben wir das Zeitalter von Corona und damit einhergehend zahlreichen Einschränkungen durch öffentliche Vorgaben und Regeln. Das allumfassende Thema des „Jahr des Corona-Virus“ war bzw. ist social distancing. Was bedeutet, dass man möglichst jederzeit 1,5 bis zwei Meter Abstand zu anderen Menschen haben sollte. Wenn das nicht geht, dann sollte man zumindest einen Mund-Nasenschutz tragen, der einen zwar selber nicht schützt, aber wenigstens verhindern soll, dass ich andere anstecke.

Für 2020 hatte ich mir wettkampfmäßig einiges vorgenommen. Zunächst einmal den Ironman Mallorca im Mai. Hier war nach der ersten Coronawelle recht schnell klar, dass dieser so nicht stattfinden kann. Die Abstands- und Hygieneregeln sind bei einem solchen Wettkampf einfach nicht einzuhalten. Neben den Athleten gibt es die Helfer und Zuschauer und an vielen Punkten kommt man sich eindeutig zu nah. Was für Spanien gilt weiß ich gar nicht so genau, aber in Deutschland wurden Großveranstaltungen – und dazu zählt wohl ein Sportwettkampf mit alleine 1500 Athleten sicherlich – bis zum 31.08.2020 verboten. Was ich von dem Veranstalter Ironman schon ziemlich unverschämt finde (man hat dies aber in den AGBs zugestimmt) ist, dass man keine Erstattung des Startgeldes angeboten bekommt. So gab es lediglich die Option, den Termin zu verschieben. Entweder auf den neuen vom Veranstalter abgestimmten Termin im Oktober 2020 (wobei fraglich ist, ob dieser dann stattfindet und wie das Wetter auf Mallorca zu dem Zeitpunkt ist), einen alternativen Wettkampf an einem anderen Ort (hier wurden 2-3 angeboten) oder alles auf einen noch unspezifischen Termin 2021 zu verschieben. Ich habe mich dann mal für 2021 entschieden, da mir alles andere zu unsicher war bzw. zeitlich nicht gepasst hätte.

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Ironman Kraichgau

Ironman Kraichgau

Nun also mein zweiter Ironman 70.3 für die Mitteldistanz im Triathlon. 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad und 21,195 km Laufen im und um Kraichgau. Die Anfahrt war etwas kürzer als letztes Mal in Rügen, dafür hatte ich wohl etwas mehr Pech mit der Auswahl des Hotels. Da Hotels und erst Recht Preiswertere (wobei natürlich eh schon immer Messepreise gelten) sehr schnell belegt sind, habe ich mich beim Kauf des Startplatzes gar nicht lange mit der Buchung eines Hotels aufgehalten, sondern gleich eines der Partnerhotels des Anbieters gewählt. Ich wähnte mich sicher, dass diese auch einigermaßen nah am Startschuss lagen, zumal in der Beschreibung „liegt optimal an der Radstrecke“ stand. Nun ist die Radstrecke 90 km lang und somit gibt es natürlich entsprechend viele Möglichkeiten für ein „nah an der Radstrecke“. Im Ergebnis war es sicher ein nettes Hotel, allerdings doch etwas weiter weg, als ich es mir gedacht hatte. Aber „auf Bretten kann man nicht meckern“ und neben mir ist es auch jede Menge weitere Athleten so gegangen, wie ich später beim Frühstück erfahren hatte.

Um das Ganze noch etwas komplizierter zu machen, war auch die optimale Strecke zu den Wechselzonen (ja in Kraichgau gibt es zwei Wechselzonen) auch noch von einigen Baustellen und Streckensperrungen gesäumt, was es zumindest zeitlich nicht einfacher machte. Da man die Strecke auch noch mehrfach fahren musste, waren das schon einige Kilometer. Also Fahrt 1 erstmal die Startunterlagen abholen. Das Prozedere kannte ich ja schon von Rügen. Nachdem man alles beisammen hatte, war noch etwas Zeit für die Wettkampfmesse und eine Tour zur Wechselzone 2, damit man die Strecke und potentielle Parkplätze auch schon einmal gesehen hatte. Danach ab ins Hotel und die obligatorische Kleberei von Startnummern und das Vorbereiten der Transition-Bags.

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Bananen-Honig-Toast: Energiekick vor dem Wettkampf

Bananen-Honig-Toast: Energiekick vor dem Wettkampf

Ein energiereiches Frühstück ist entscheidend, um bei einem bevorstehenden Wettkampf die bestmögliche Leistung zu erzielen. Dieses Bananen-Honig-Toast-Rezept ist ideal für ein Carboloading geeignet, bei dem es darum geht, die Glykogenspeicher in den Muskeln zu maximieren, um ausreichend Energie für Ausdauerleistungen bereitzustellen. Der Toast liefert komplexe Kohlenhydrate, die eine langsame und stetige Freisetzung von Energie ermöglichen, während Bananen leicht verdaulich sind und schnell verfügbare Energie in Form von einfachen Zuckern bieten. Der Honig fügt eine schnelle Zuckerquelle hinzu, die sofortige Energie liefert. Dieses Mahl ist leicht verdaulich, was bedeutet, dass es kurz vor dem Wettkampf gegessen werden kann, ohne Verdauungsprobleme zu verursachen.

Zutaten

  • 1 Scheibe Vollkorntoast
  • 1 reife Banane
  • 1-2 Esslöffel Honig

Zubereitung

  1. Die Scheibe Vollkorntoast im Toaster bis zur gewünschten Bräune toasten.
  2. Die Banane schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  3. Die Bananenscheiben gleichmäßig auf dem getoasteten Brot verteilen.
  4. Den Honig über die Bananenscheiben träufeln.
  5. Den Bananen-Honig-Toast sofort servieren und genießen.

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Mein Ironman 70.3 Rügen

Mein Ironman 70.3 Rügen

Eigentlich war dieser Wettkampf ja von mir schon vor zwei Jahren avisiert und geplant worden. Ich weiß zwar gar nicht mehr, warum ich mir den Ironman, oder besser 70.3 Ironman, in Rügen dafür ausgesucht habe, aber irgendwie war das nun fix als Ziel. Also sollte es dieses Jahr soweit sein, meine erste Mitteldistanz im Triathlon unter dem Veranstalter Ironman.

Ja, ich hätte mir sicher auch eine „kleinere“ Veranstaltung zum Testen aussuchen können, aber irgendwie wollte ich dieses „erste Mal“ mit dem Begriff Ironman in Erinnerung behalten. Bei Ironman bezahlt man nach Aussage von anderen Athleten einen großen Teil für den Markennamen, dafür bekommt man dann aber auch eine professionelle Organisation geboten.

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Big, bigger, Hamburg Triathlon

Big, bigger, Hamburg Triathlon

Eigentlich war ich ja gar nicht so motiviert, in Hamburg einen Wettkampf auszutragen. Aber da gefühlt „Jeder“ gesagt hat, dass man einmal daran teilnehmen soll und es immerhin auch der weltgrößte Triathlonwettkampf der Welt ist (gemessen an der Anzahl der Teilnehmer) ergab es sich nun, dass ich auch hierfür gemeldet war. Einer von angegebenen 11000 Sportlern, die sich in den beiden Distanzen Sprint (500 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen) und Kurzdistanz)1,5 km Schwimmen, 40 km Rad und 10 km Laufen) messen wollen. Auf Grund der großen Menge an Teilnehmern starten diese nicht zeitgleich, sondern in vielen Startblöcken zeitversetzt. So hat der Veranstalter bei der Anmeldung kaufmännisch geschickt angeboten, gegen Aufpreis einen späteren Startblock zu wählen (die ersten müssen/dürfen schon gegen 5 Uhr morgens in die Alster springen).

Aber bevor ich ins kühle Nass springen darf, heißt es erst einmal in Hamburg ankommen und im Hotel einchecken. Weil ich mich um die Hotelbuchung dummerweise erst recht spät gekümmert habe und in Hamburg zeitgleich auch noch eine größere Veranstaltung - der „Schlagermove“ - stattfindet, waren brauchbare verfügbare Hotel rar gesät. Ich habe mich dann direkt bei den Partnerhotels des Veranstalter umgesehen, da diese angeblich spezielle Pakete für das Wettkampf Wochenende im Angebot hatten und habe auch gleich ein nettes und nicht zu teures Hotel gefunden, bei dem ich ein Zimmer reservieren konnte. Also die Adresse gleich ins Navi eingetippt und los geht’s. Als ich dann einmal quer durch Hamburg fahren musste, um in einem Randgebiet anzukommen, merkte ich erst, dass das Hotel doch etwas weit weg vom Schuss war. Es war zwar wirklich interessant eingerichtet (jedes Zimmer hatte etwas von einem indoor Sportplatz), aber das hätte ich eigentlich nicht gedacht. Da die Veranstaltung quasi im Zentrum Hamburg startet, musste man also gucken, wie man von dort mit Bus und Bahn (und Rad) zum Start kommt.

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Anämie oder Eisen ist ein Arschloch

Anämie oder Eisen ist ein Arschloch

Dass mein Eisenspiegel und das damit verbundene Hämoglobin und die Erythrozyten nicht besonders hoch waren, wusste ich schon von einigen Routineuntersuchungen bei meinem Hausarzt. Ich befand mich immer schon am unteren Level des Toleranzbereichs. Dieser ist laut der Meinung meines Arztes eh schon knapp bemessen und eigentlich auch für "normale" Menschen nicht wirklich ausreichend. Für einen Ausdauersportler war er aber wohl so schon damals erheblich zu niedrig. Laut dem Doc wäre eine Erhöhung des Eisenspiegels das effektivste legale Doping, was natürlich schon verlockend klang. Daher hatte ich auf sein Anraten schon einmal mein Glück mit freiverkäuflichen Eisentabletten versucht. Getreu dem Motto "gibt's nicht auch was von ratiopharm?" hatte ich mir bei einer Versandapotheke einfach mal das günstigste 100er Päckchen bestellt. Vorher hatte ich zwar schon etwas im Internet über Empfehlungen bezüglich der Dosierung gegoogelt, aber die warnenden Worte über Magen- und Verdauungsbeschwerden nach der Einnahme der Pillen dann doch nicht für voll genommen. Gerade bei Gesundheitsthemen schreiben ja vorwiegend die Leute, die Probleme mit irgendwas hatten und nicht die, bei denen alles gut gelaufen ist. Da ich ja auch mit Magnesium, Calcium oder Vitamintabletten nie Probleme hatte, dachte ich mir "Eisen ist doch auch nur ein Mineral...".

Tja, zu früh gefreut. Die ersten beiden Tage mit den Drops habe ich gar nichts von irgendwelchen Nebenwirkungen gemerkt und war davon ausgegangen, dass es so weitergeht. Aber an Tag drei habe ich von jetzt auf gleich ziemliche Magenbeschwerden bekommen, die dann quasi täglich schlimmer geworden sind. Also habe ich das Experiment nach noch nicht mal einer Woche eingestellt. Noch waren die Werte ja nicht kritisch und es sollte auch ohne gehen. Weil ich auch recht wenig Fleisch esse, wurde der Ferumspiegel aber so auch nicht besser. Neudeutsch nennt man das wohl Flexitarierer, also Personen die sehr wenig Fleisch essen, es aber nicht wie Vegetarier völlig ablehnen. Soweit war aber erst mal alles gut, körperlich hatte ich bisher keine merkbaren Einschränkungen.

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Das gehört da nicht hin!

Das gehört da nicht hin!

Gleich vorweg, dieser Artikel ist nicht unbedingt geeignet, wenn man gerade am Essen ist, aber trotzdem wollte ich es "zu Papier" bringen. Zunächst war ich ja bei meinem damn bloody motherf**g Sitzbein noch von einem rein orthopädischen Problem ausgegangen, was die Beschwerden und mein quasi Trainings-aus bedingt haben. Da die Cortison Spritzen auch teilweise dauerhaft die Beschwerden gelindert hatten, schien mir das der richtige Weg. Nachdem mich dann aber der dritte Orthopäde trotz Schmerzen mit einer Kopie von Yoga Übungen nach Hause geschickt hatte "wenn Sie die Übungen regelmäßig machen, wird bald wieder alles gut sein", hatte ich die Hoffnung ja fast aufgegeben, dass das Problem zeitnah in den Griff zu bekommen wäre.

Trotzdem hatte ich mich dann bei meinem Schwimmtrainer nach der Vereinsempfehlung eines Orthopäden erkundigt und dort umgehend einen Termin gemacht. Dieser hat dann auch erst mal eine umfassende Untersuchung aller potentiellen Ursachen vorgeschlagen, statt direkt mit einem Medikamenten Rezept, Spritzen oder Physiotherapie um die Ecke zu kommen. Er hat dann alle Gelenke und Muskelbereiche abgetastet, um mich danach zum umfassenden Röntgen zu schicken. Hier durfte ich dann in x Ballettpositionen vor der Röhre stehen, um die Gelenke aus allen erdenklichen Positionen abzulichten. Zu guter Letzt musste ich noch einen separaten Termin für eine MRT Untersuchung machen, welchen ich Glücklicherweise dann sehr schnell bekam. Nach einer gefühlten Ewigkeit in der Röhre wurde ich dann zur Besprechung des Ergebnisses von der Ärztin hereingerufen. Diese offenbarte mir dann direkt, dass es sich tendenziell eher nicht um ein orthopädisches Problem handelt, was die Schmerzen verursachten. Auf dem Bildschirm zeigte Sie mir auf der linken Seite von meinem Hintern zwischen dem ganzen Grau eine riesige weiße Stelle. "Das gehört hier nicht hin" und ist eine große flüssige Entzündung, konkreter ein eitriger Abszess. Den Begriff Abszess hatte ich schon einmal gehört, konnte aber nicht wirklich einsortieren, was es damit auf sich hatte. Die MRT-Ärztin wollte dem Kollegen der Orthopädie nicht zuvor kommen, sagte mir aber gleich, dass hier ein Proktologe eher die richtige Wahl wäre. Ein Prokto-was? Nach der Befragung des Orakels Googel fand ich heraus, dass ein Proktologe quasi das Gegenteil eines Zahnarztes ist, was der Zahnarzt für den Mund, ist der Proktologe der Fachmann für das andere Ende der Körperöffnungen... Also fix einen Termin machen und hoffen das er schnell helfen kann. Doch da war ich wohl etwas zu optimistisch.

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Damn bloody motherf***g Sitzbein

Damn bloody motherf***g Sitzbein

Da hat man eigentlich Off-Season und dann sowas, Dinge die man als Sportler nicht braucht. Wenn ich jeden Tag 100km auf dem Rad gewesen wäre, dann hätte ich das ja vielleicht noch nachvollziehen können, aber gerade jetzt im Winter war ich das mal definitiv nicht. Noch nicht einmal den Rollentrainer hatte ich bisher nennenswert benutzt. Und trotzdem hatte ich plötzlich am Hintern, also quasi da wo man auf dem Sattel sitzt, nicht definierbare Schmerzen. Wie eine Entzündung mit Druck und stechendem Schmerz bei Belastung auf beiden Seiten. Wobei ich mit Belastung jetzt nur normales Sitzen auf einen etwas härteren Stuhl o.Ä. meine.

Tja was macht man da, wenn man das Ganze nicht einordnen kann? Ein Anruf bei dem Orthopäden meines Vertrauens und direkt einen Tag später fand ich mich unter einem CT und sollte mittels Bildgebung an die richtige Stelle Cortison Spritzen in das Sitzbein bekommen. Erst einmal Kontrastmittel Links und Rechts und als ob das an der Stelle nicht schon unangenehm genug gewesen wäre, folgt dann die eigentliche Spritze mit dem Medikament. Der Lohn für die unschöne Prozedur war allerdings quasi sofortige Besserung der Symptome. Das war allerdings – wie ich erst später rausgefunden habe – gar keine Wirkung des Cortisons, sondern des Schmerzmittels, das in der Lösung mit enthalten war. Dennoch schien das Ganze auf der rechten Seite zum Erfolg zu führen und die Schmerzen sind bis heute dauerhaft behoben. Dies sagt auch schon, dass das Schmerzempfinden auf der linken Seite leider zurückgekommen ist. Was Rechts so gut geholfen hat, sollte doch auch auf der anderen Seite wirken und so habe ich mir diese Sprite nach einer (auch sportlichen) Schonphase von etwa einem Monate noch einmal gegeben. Wie beim ersten Mal, gab es sofort den „juchuuu“-Effekt in Bezug auf den Schmerz, aber leider war dies nur von kurzer Dauer. Inzwischen bin ich bei der vierten Spritze angelangt und es scheint nicht in den Griff zu bekommen sein. Insgesamt ist der Schmerz zwar nun leicht anders, aber das Gefühl sagt, wenn ich jetzt mit der Belastung wieder anfange, dann wird es unangenehm.

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Projekt Ironman Rügen - ok 70.3 Ironman

Projekt Ironman Rügen - ok 70.3 Ironman

Was ist überhaupt ein 70.3. Ironman, wurde ich gefragt? Für die Meisten – so auch bei mir bis vor etwa zwei Jahren – ist der Begriff Ironman synonym für den Sport Triathlon. Dem ist allerdings nicht so. Sicherlich ist der Ironman auf Hawaii der Grundstein des Triathlon Sports, allerdings ist heute Ironman primär ein Markenbegriff für eine Triathlonserie. Grundsätzlich unterscheidet man beim Triathlon zwischen der Sprint-, Kurz- (olympischen), Mittel-/Halb- und der Langdistanz. Das was alle unter Ironman verstehen ist zumeist die Langdistanz über 3,8 km Schwimmen, 180,1 km Radfahren und 41,195 km Laufen; Zusammen also eine Strecke von rund 226 km. Die Mittel- oder auch Halbdistanz ist folgelogisch die Hälfte davon, also 1,9 km Schwimmen, rund 90 km Rad und etwa 20 km Laufen. Und wo kommt jetzt die 70.3 her? Das liegt daran, dass beim Ironman die Distanz primär in Meilen angegeben wird und rund 113 km rechnerisch 70.3 Meilen sind.

OK, also hatte ich mir für 2017 auf die Fahne geschrieben eine Halbdistanz zu absolvieren, nachdem ich 2016 mit einer olympischen Distanz abgeschlossen hatte. Also zunächst einmal auf die Suche gehen, für welchen Wettkampf ich mich hier anmelden soll. Mitteldistanzen gibt es ja eine ganze Menge, aber irgendwie hat es mich schon gereizt „etwas“ mit Ironman zu machen. Die meisten werden mit dem 70.3 nichts anzufangen wissen und dann bleibt nur im Kopf „boah, der hat nen Ironman gemacht“. Da ich für den ersten Start auch den logistischen Aufwand reduzieren wollte, sollte es schon eine Veranstaltung in Deutschland oder notfalls an den angrenzenden Ländern sein. Damit war die Auswahl schon mal deutlich überschaubarer. Beinahe wäre ich ja in Mallorca als 17ten Bundesland gelandet, aber die Veranstaltung im Mai war mir von der Vorbereitungszeit im kalten Deutschland zu früh. Also ist meine Wahl auf den 70.3 Ironman im September in Rügen gefallen. Etwas Bauchschmerzen hatte ich ja schon wegen dem Schwimmen im Meer mit Salzwasser und Wellen, aber wer nix wagt...

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Markus Groß
Gerberaweg 4
53123 Bonn

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