swim

SWIM BLOG

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Oder getreu murphys law, dass alles was schiefgehen kann auch schiefgehen wird, musste diese Regel bei meinem ersten Triathlon-"Versuch" zuschlagen. Die Anmeldung zum ersten Start war schon lange abgeschlossen, um ein konkretes Ziel vor Augen zu haben, das Training bereits darauf ausgerichtet und die Regenerationsphase entsprechend dem Startermin abgestimmt. Mit einem Pastaessen sind Kohlehydratspeicher wieder aufgefüllt. Am Abend vorher wurde die Ausrüstung nach einer Checkliste umfassend geprüft und eigentlich sollte jetzt nicht mehr viel schiefgehen können. Ja, hätte wäre und könnte...

[Update 30.04.2016] Da ich wiederholt nach meiner Checkliste gefragt worden bin, stelle ich diese hier zur Verfügung. Dabei habe ich mir aus vielen verfügbaren Checklisten eine Art Maximalliste zusammengestellt, um für alle Eventualitäten gerüstet zur sein [\Update]

  29347 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Können wollen

Können wollen

Ich hätte nicht gedacht, wie anstrengend es sein kann, beim „richtigen“ Schwimmen angemessen Fahrt aufzunehmen. Ein richtiges Schwimmen gibt es beim Triathlon ja eigentlich nicht, da man einen beliebigen Stil schwimmen kann, aber ich hatte mir auf die Fahne geschrieben doch mit der effektivsten und effizientesten Technik Kraul an den Start zu gehen. Dass ich die Kraultechnik nicht beherrschte wusste ja schon, als ich mit dem Schwimmtraining angefangen hatte, aber das es so lange dauern würde, bis ich die „lächerliche“ Strecke von 500 m in akzeptabler Zeit und nicht zu großen Kraftanstrengungen hinter mich bringen würde, hätte ich nicht vermutet. Immerhin war ja eine gewisse Ausdauer vorhanden, wenn ich 100 km auf dem Rad oder 20 km Laufen „problemlos“ hinter mich bringen konnte. Dagegen wirken 500 m doch wirklich lächerlich, sind sie aber offenbar nicht.

Alleine die Koordination der verschiedenen Körperbereiche und das richtige Zusammenspiel machen die Sache ganz schön komplex. Laufen und Radfahren können die meisten ja schon grundsätzlich, auch wenn man hier sicher auch was an der Technik oder evtl. der Kondition optimieren kann. Aber wenn man das Kraulen als Kind/Jugendlicher nicht gelernt hat, dann ist das vermutlich so, als ob jemand der nie Radfahren beigebracht bekommen hat, dies als Erwachsener erst lernen möchte. Die richtige Wasserlage durch die richtige Körperspannung, die richtige Lage der Hüfte durch den richtigen Kraulbeinschlag und vor allem der richtige Unterwasser- und Überwasserarmzug zum Vortrieb, müssen zeitlich richtig angewendet werden. Nebenbei darf man natürlich auch das Atmen nicht vergessen, da der Kopf für die richtige Wasserlage die meiste Zeit unter Wasser liegt.

  30354 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Meine TomTom Runner 2 - Soweit gut, aber mit vielen Kontras

Meine TomTom Runner 2 - Soweit gut, aber mit vielen Kontras

Gerade wenn man sich intensiv auf einen Sport vorbereitet, kommt früher oder später das Interesse hoch seine Leistung zu messen. Man möchte einfach gerne wissen, ob man die Strecke schneller gelaufen ist, oder mehr km auf dem Rad absolviert hat. Man könnte dies natürlich auch traditionell mit (Stop-)Uhr oder Tacho messen und aufschreiben, aber heutzutage gibt es dafür natürlich weit komfortablere Möglichkeiten über elektronische Helfer. Genau solch ein Wearable in Form einer Sport Uhr wollte ich auch nutzen.

Hauptkriterium war zum einen ein Pulsmesser ohne Brustgurt, weil ich diese sehr unbequem finde und deshalb das Zubehör zu meinem Rad Tacho und meinem IPhone nie getragen habe. Zum anderen sollte die Uhr auch Musik wiedergeben können, da ich dies als Motivation beim Laufen sehr angenehm finde. Wie sich schnell herausstellte, war durch diese beiden Punkte die Auswahl der möglichen Uhren sehr begrenzt und eigentlich blieb nur dir „Runner 2“ vom Navigationshersteller TomTom übrig. Die Uhr ist entgegen vieler Multisportuhren, also Sportuhren, die neben dem Laufen auch Radfahren und Schwimmen aufzeichnen können, nicht besonders klobig und eher alltagstauglich designed. Wer möchte kann sogar die Armbänder (die es in mehreren Längen gibt) gegen verschiedene Farbdesigns austauschen. Soweit hat die Uhr also schon mal einige Pluspunkte.

  29443 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
10km Schwimmlaufen in 45:30 Minuten

10km Schwimmlaufen in 45:30 Minuten

Nachdem ich nun so langsam meine Abneigung gegen organisierte Läufe abgelegt hatte, konnte ich in der Zwischenzeit schon an einigen kleineren lokalen Läufen mehr oder minder erfolgreich teilnehmen. Ich muss schon zugeben, dass diese Laufveranstaltungen schon etwas anderes sind, als solche Strecken überwiegend alleine zu laufen. Die Motivation ist schon eine ganz andere in einer großen Menge zu laufen und sich – je nach Tagesform- Läufer für Läufer nach vorne zu kämpfen. Auch ist es ein gutes Training das Laufen ohne MP3-Player zu üben. Wenn ich trainiere, dann finde ich den Antrieb durch entsprechende Musik doch sehr angenehm. Aber laut DTU Triathlonordnung ist das Verwenden eines MP3-Players beim Wettkampf verboten; vermutlich eher aus Sicherheitsgründen als aus Dopingaspekten. (ich frage mich gerade was mit meiner Trainingsuhr ist, die auch einen MP3-Player eingebaut hat? Muss ich diese beim Wettkampf ausziehen?)

Nun sollte mal eine etwas größere Veranstaltung her. Mit größer meine ich jetzt nicht unbedingt eine renommierte Laufveranstaltung, aber doch mehr als bisher maximal 500 Teilnehmer. Da kam mir der Beueler10er wie gerufen. Auch wenn dies keine riesen Veranstaltung ist, sind 1200 Athleten nebst entsprechendem Rahmenprogramm schon eine deutliche Steigerung. Gesagt, getan und erst einmal angemeldet. Erst später habe ich bemerkt, dass der 31.03. ein Wochentag (Donnerstag) und nicht wie sonst üblich bei Läufen, am Wochenende oder an einem Tag vor einem darauf folgenden Feiertag ist.

  27755 Aufrufe
  0 Kommentare
Was brauche ich alles?

Was brauche ich alles?

Wenn man einmal nach Tipps und Tricks für Triathlon Einsteiger sucht, dann findet man ziemlich schnell auch Ratschläge, was man denn so für den ersten Triathlon alles benötigt oder eben auch nicht. Hier wird natürlich gerne eine Minimalausrüstung propagiert, um keinen direkt zu verschrecken.

So habe ich gelesen, dass man durchaus mit einer Badehose/Badeanzug, guten Laufschuhen und einem ergonomisch angepassten Rad - kann auch ein Trecking-/Citybike sein - mit gutem Sattel, sowie einer guten Radlerhose und ganz wichtig (ohne darf man normalerweise nicht starten) einem Helm auskommt. Falls man im offenen Wasser trainiert oder ein Rennen im See oder Fluss anpeilt, sollte man einen Neoprenanzug besitzen, der erheblich Kraft spart und weil man damit auch bei einem Krampf im Bein nicht untergeht. Ok, das ist natürlich nur das Minimum und der Markt an Ausrüstung und Zubehör ist verständlicherweise riesig.

  28800 Aufrufe
  0 Kommentare
Erste Standortbestimmung

Erste Standortbestimmung

Entgegen meiner bisherigen Abneigung gegen organisierte und damit "zu bezahlende" Laufveranstaltungen wollte ich doch einmal echtes Wettkampffeeling schnuppern, um zu sehen wie sich das real anfühlt. Aus logistischen Gründen sollte dies möglichst nah bzw. komfortabel zu erreichen sein. Nach einiger Recherche bot sich da der erste Bonner Neujahrslauf an. Dieser fand zwar nicht wie der Namen vermuten lässt am 31.12. oder 01.01. statt, sondern am 17.01.2016. Etwas Besonderes zu vielen anderen Läufen war die Ausschreibung: "Erst während des Laufes entscheidet Ihr, welche Distanz Ihr laufen möchtet! Ob eine morgendliche Runde mit der ganzen Familie oder auf der Jagd nach Kilometern und Zeiten, wir bieten Euch Beides! Fühlt Ihr Euch nach der ersten Runde fit genug, biegt Ihr einfach in die zweite Runde ein und kommt automatisch in die 2-Runden-Wertung. Habt Ihr nach der zweiten Runde noch nicht genug, geht es in die dritte Runde und Ihr werdet in der 3-Runden-Wertung gezählt usw... Zeitlimit: 60 Minuten nach dem Start können keine weiteren Runden mehr gestartet werden. Angefangene Runden dürfen beendet werden und kommen in die Wertung."

Somit musste man sich nicht für eine 5km oder 10km Strecke anmelden, sondern konnte sehen, wie die Fitness ist und innerhalb der festgelegten Stunde so viele 2,5km Runden laufen wie man wollte bzw. schaffte.

  29734 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Triathleten können nicht kochen

Triathleten können nicht kochen

Zugegeben, die Überschrift ist schon etwas provokativ. Und in der Tat kann und will ich nicht behaupten das alle Triathleten nicht kochen können, allerdings können einige zumindest Ihre Kochrezepte nicht wirklich richtig aufschreiben. Zur Erklärung: Zu Weihnachten habe ich zwei Kochbücher, ein Koch- und ein Backbuch, mit Rezepten von und für Triathleten geschenkt bekommen.

Hierzu wurden 50 Profitriathleten interviewt und deren jeweilige Lieblingsrezepte aufgeschrieben. Ob diese Rezepte besonders sportfördernd sind oder aus einem Anfänger einen Tiathleten machen, lassen wir mal dahingestellt, aber zumindest schienen die Rezept auf den ersten Blick sehr kohlehydratlastig und reich an Eiweiß, was ja für den Sport grundsätzlich nicht schaden kann.

  31598 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Langsam Fahrt aufnehmen

Langsam Fahrt aufnehmen

Rennrad versus Mountainbike, das ist in der Tat schon etwas anderes. Auch wenn ich auf dem Mountainbike bisher nicht langsam unterwegs war, so merkt man nach dem Umstieg das geringere Gewicht und den deutlich reduzierten Rollwiederstand doch recht schnell. So langsam habe ich mich dann auch an die neue aerodynamischere Sitzposition gewöhnt und der Hintern tut auch nicht mehr weh. Da man bei einem Triathlon die längste Distanz und damit auch die längste Zeit mit dem Radfahren verbringt, macht sich hier gutes Training sicherlich am meisten bezahlt.

Ein Leitspruch sagt, einen Triathlon gewinnt man nicht beim Schwimmen, aber man verliert ihn da, also heißt es bei der zweiten Disziplin doch km um km abspulen, um den Körper und die Muskeln an die Belastung zu gewöhnen und jedes Mal etwas schneller zu werden. Zwischenzeitlich habe ich auch meine Lieblingsstrecken gefunden, bei der es möglichst wenig Stopps wegen Ampeln oder anderer Hindernisse gibt und bei der auch die Steigungen im überschaubaren Rahmen bleiben. Sogar das Wetter meint es dieses Jahr relativ gut, so dass man doch schon recht früh mit dem Radtraining anfangen kann.

  26105 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Ich habe es getan - die Anmeldung

Ich habe es getan - die Anmeldung

Jeder Projektleiter weiß, dass man ohne Definition von Meilensteinen und eine Vision vom Zielbild nie zu einem Ergebnis kommt. Das ganze Trainieren der drei (oder vier?) Disziplinen ist ja gut und schön, aber wenn man kein konkretes Ziel vor Augen hat, dann verliert man irgendwann die Motivation und weiß auch gar nicht, "bis wann" man seine sportliche Optimalform erreicht haben möchte, da man ja nicht 365 Tage körperlich die Bestleistung bringen kann.

Wie schon einmal geschrieben, wollte ich eigentlich schon letztes Jahr mit einem offiziellen Triathlon durchstarten, habe mich dann aber mangels Vorbereitung (insbesondere beim Schwimmen) dagegen entschieden. Daher wollte ich dann doch dieses Jahr möglichst früh an den Start gehen. Neben dem frühen Zeitpunkt standen noch eine möglichst geringe Entfernung und die Größe auf der Skala der Nutzwertanalyse. Zu meiner Verwunderung gab es jedoch in den mir bekannten online Triathlon Kalendern Ende 2015 quasi noch gar keine Termine für die Starts in 2016. Lediglich die großen Triathlons wie Hamburg, Roth oder Köln hatten sich schon mit den Terminen eingetragen. Aber diese fanden zum einen relativ spät in 2016 statt, außerdem waren diese Veranstaltungen auch alle sehr groß aufgestellt. Ich wollte mich ja lieber erst einmal in einem übersichtlicheren Umfeld testen und auch die logistische Herausforderung mit der Anreise sollte möglichst gering sein. Eher zufällig – ein Hoch auf die Erfinder des Miniabos – habe ich dann nicht online sondern in der Zeitschrift Triathlon in der Novemberausgabe einen offline Kalender zu den Starts in 2016 gefunden. Hier waren auch viele kleinere Triathlons aufgeführt und meine Wahl ist gleich auf den internationalen Citytriathlon in Koblenz gefallen, der am 24.04.2016 starten sollte.

  26221 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Trainingslager oder nicht?

Trainingslager oder nicht?

Gerade der deutsche Winter ist wenig optimal für die Triathlonvorbereitung im Frühjahr. Auch wenn es nicht immer Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind, so macht das Radfahren bei windigem und feuchtem Wetter nicht wirklich Spaß. Auch steigt die Verletzungsgefahr mit schlammigen oder feuchtem Laub bedeckten Straßen. Hinzu kommt noch, dass es recht früh dunkel wird und eine Beleuchtung nicht zur Standardausrüstung eines Rennrades gehört (klar gibt es Lösungen um eine Beleuchtung schnell an zu klemmen). Da man als Berufstätiger ja schlecht in der Mittagspause eine Trainingsrunde einlegen kann, würde so gerade mal das Wochenende bleiben, sofern hier das Wetter mitspielt.

Daher biete sich gerade im Frühjahr der Besuch eines Trainingslagers im warmen und trockenen Süden nahezu an. Gerne werden diese Camps für ein bis zwei Wochen im 17. Bundesland Mallorca oder Lanzarote durchgeführt. Hier sind im Frühjahr die Trainingsbedingungen optimal, da es noch nicht zu heiß ist und das Klima dem typischen deutschen Durchschnitts Sommertag entspricht.
Auch wenn das Camp an sich komplett organisiert ist, muss man selber noch klären, ob man das wirklich als Vorbereitung nutzen möchte. In ein bis zwei Wochen wird aus einem couch potato sicher kein Profi Triathlet. Sowas bedarf doch kontinuierlichem und regelmäßigem Training. Also muss vor Buchung bzw. Besuch eine gewissen Grundtechnik und Kondition vorhanden sein, sonst ist das Ganze nur rausgeschmissenes Geld. Apropos Geld: So ein Camp ist auch nicht gerade ein günstiger Fitnessurlaub. Je nach Dauer, Anbieter und persönlichem Anspruch, kann man mit Kosten um die 2000 Euro rechnen. Will man sein eigenes Fahrrad mitnehmen, was ich tendenziell präferieren würde, kommen hier noch Kosten für eine Transportbox, besser noch ein spezieller Transportkoffer und den Kosten für das Sport(über)gepäck hinzu. Alternativ kann man sich natürlich auch meist vor Ort ein Rad ausleihen.

  27049 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Anmeldung im Verein - SSF Bonn Triathlon ./. PSV Bonn Triathlon

Anmeldung im Verein - SSF Bonn Triathlon ./. PSV Bonn Triathlon

Nachdem ich nun schon eine ganze Zeit die drei Disziplinen trainiert habe (Schwimmen sogar mit einem professionellen Trainer), hatte ich mir überlegt, dass ich das Ganze doch etwas strukturierter in einem Verein angehen könnte. Zu meinem Glück habe ich gleich zwei große Vereine mit einer eigenen Triathlonabteilung in meiner Nähe. Der Schwimm- und Sportfreunde Bonn 1905 e.V. als größter und mitgliederstärkster Sportverein der Bundesstadt Bonn, bei dem ich schon für das Schwimmtraining angemeldet war, und der Polizei-Sportverein Bonn e.V., bei dem man nicht bei der Polizei arbeiten muss, um Mitglied zu werden. Der SSF Bonn wäre in diesem Fall mein präferierter Verein gewesen, da ich dort bereits einige Trainer und die Örtlichkeiten kannte und ich nur den geringen Zusatzbeitrag für die Triathlonabteilung zu zahlen hätte. Wobei ich bei der Suche ergebnisoffen herangegangen bin.

Neben den angebotenen Trainingseinheiten für Triathleten hatte ich mir von einer Vereinsanmeldung doch auch den Kontakt zu weiteren Neulingen im Bereich Triathlon versprochen. Leider scheint genau das irgendwie nicht gegeben zu sein, zumindest nicht in organisierter Form. Ich hätte mir vorgestellt, dass sich alle Neuanmeldungen im Winter/Frühjahr bei einer gemeinsamen Einführungsveranstaltung kennen lernen können. Dann hätte es ggf. je nach Trainingsform unterschiedliche Trainingspläne für die Integration in die vorhandenen Kurse und Sportgruppen gegeben. Anreichernd hätte man das Ganze mit Tipps von den alten Hasen/Profis zu Themen wir Ernährung, Einrichtung der Wechselzone, grundlegenden Wettkampfregeln etc. versehen können. Schön wäre vielleicht auch die gemeinsame Organisation für die Anmeldung und Anreise zum ersten Triathlon gewesen. Aber leider scheint es solche Konzepte nicht zu geben. Dabei hatte ich schon frühzeitig nachgefragt, ob man so etwas anbietet oder vorstellen könnte. Auf meine Anfragen wurde jedoch entweder gar nicht oder nur mit einer distanzierten „wir werden das mal in die Abteilungsbesprechung mitnehmen“ reagiert. Meine wiederholte nachfrage, was aus meiner Anfrage geworden ist, blieb unbeantwortet. Vielleicht bin ich zu sehr Betriebswirt und habe die Kommunikationspolitischen Marketingmaßnahmen unterschätzt, aber ich hätte ein solches Konzept in den örtlichen Lokalblättern – wozu von den Vereinen sicherlich guter Kontakt besteht - veröffentlich und mit einem Initialbeitrag von vielleicht 150 Euro (gegenüber dem reinen Abteilungsbeitrag von etwa 50 €) beworben. Ich denke ich bin nicht der Einzige der so einen strukturierten Einstieg in das Training interessant gefunden hätte und die Vereine würden auf diese Weise langjährige neue Mitglieder mit minimalem Aufwand gewinnen. Minimaler Aufwand, da die Einzelsportkurse ja eh schon organisiert und vorhanden waren. Beide Vereine haben teilweise Vollzeit hauptamtliche Triathlontrainer, die solche Infoveranstaltungen bzw. ergänzende Einführungsrunden leiten können. Auch wurden einige meiner Vorschläge sogar in der Vergangenheit schon für Vereinsmitglieder doziert. Das wurde mir zumindest bestätigt.

  25709 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Innere Ruhe und Stärke

Innere Ruhe und Stärke

Ausdauersport sorgt sicherlich für eine gewisse Ausgeglichenheit. Gerade Spannungen im Berufsleben oder Ärger im privaten Umfeld kann man bei einer längeren Radtour oder Laufeinheit gut vergessen. Dennoch kann immer noch der Dreiklang von Anspannung, Ruhelosigkeit und Stress im Leben bleiben. Die Folgen hiervon sind nicht allein seelischer Natur. Auch der Körper reagiert mit Rückenschmerzen, Muskelverspannungen oder Blockaden. Auch wenn das bei mir nicht der Fall war, wollte ich schon lange mal etwas Alternatives zum Sport ausprobieren, um grundsätzlich innerlich ruhiger zu werden. Meine Wahl ist auf Yoga als aktive Regeneration gefallen. Wobei Yoga auch recht anstrengend sein kann, wenn man eine Form vom Poweryoga praktiziert, die ich bereits vor einigen Jahren als ergänzenden Kurs in einem Fitnessstudio ausprobiert hatte. Daher war ich auf der Suche nach einem „oohhhmmm“-Yoga das primär auf die Entspannung geht.

Bei meiner Recherche bin ich auf ein Yogastudio (der Bewegungsraum) in der Nähe gestoßen, dass das sogenannte Dru Yoga anbietet. Die Disziplin Dru Yoga bietet eine wirksame Möglichkeit, den Stress und Anspannungssymptomen aktiv entgegenzuwirken. Es stärkt laut der Lehrerin, bei der ich mich direkt zur Probestunden angemeldet hatte, die innere Ruhe und Zufriedenheit und unterstützt die Entfaltung der körpereigenen Heilkräfte. Dru Yoga ist eine Yoga Art der sanften, fließenden Bewegung. Es ist vor allem darauf ausgerichtet, das Zentrum des Herzens zu stärken und seine körpereigenen Kräfte freizusetzen. Es ist ein Zusammenspiel aus Bewegungsfolgen, Energieübungen, Visualisierungen, Atem- und Entspannungsübungen. Vor allem die sanften Bewegungsabläufe erlauben es jedem, ganz unabhängig von Alter und individueller Fitness Dru Yoga zu praktizieren. Richtig erlernt bedeutet Dru Yoga Gesundheit im Alltag.

  24200 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Fifty Shades of Grey

Fifty Shades of Grey

Der geneigte Leser wird sich fragen, was ihm diese Überschrift sagen soll. Erfahrungsgemäß erkennt man Triathleten im Schwimmbad immer ganz gut an dem Trainingsrucksack voller Trainingstools. Während der gemeine Schwimmer vielleicht nur seine Badehose/Badeanzug und ein Pullkick (moderne Form des Schwimmbretts aus der Grundschule) hat, haben angehende Triathleten das ganze Arsenal von Pullboy, Schwimmbrett, Paddles in verschiedenen Größen, Schnorchel, Fußfessel und vieles mehr beim Training dabei. Ob das alles immer richtig angewendet wird, lassen wir mal dahingestellt. So werden die Paddles vordergründig zum Kraftgewinn beim Unterwasserarmzug-Training verwendet, auch wenn diese mindestens zu 50% für das Erlernen des richtigen Armzuges Verwendung finden sollten.

Mein Trainer hat jedoch noch ein ganz tolles Schwimmtool, das ich so sonst noch nicht gesehen habe.

  25644 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
EMS statt Rumpfstabi Training

EMS statt Rumpfstabi Training

Eine stabile Rumpfmuskulatur ist für jeden wichtig, für Ausdauersportler mit entsprechender Belastung natürlich umso mehr. Neben der Reduktion des Verletzungsrisikos ist es gerade beim Schwimmen immer schön zu beobachten, wenn jemand mit abknickender Hüfte gegen das Wasser ankämpft. Der Körper liegt dann wie ein Keil im Wasser und erhöht so ungemein den Wasserwiderstand. Statt dieses Problem zu beseitigen, wird dann immer wie verrückt mit Paddles trainiert, um durch mehr Armkraft diese Fehlhaltung zu kompensieren. Daher sollte eigentlich das Rumpfstabi Training zu den regelmäßigen Trainingseinheiten gehören.

Auch das noch? Wann soll ich das noch machen?

  25011 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Die andere Seite der Macht

Die andere Seite der Macht

Eigentlich wollte ich ja schon in diesem Jahr meinen ersten Triathlon in Angriff nehmen. Da ich aber insbesondere beim Schwimmen (wer hätte gedacht, dass 500m Kraulen so anstrengend sein kann?) noch deutliche Defizite hatte, habe ich mal auf meinen Körper gehört und mich dann doch nicht bei einem der letzten Triathlons im Jahr 2015 angemeldet. Alternativ dazu wollte ich aber dann trotzdem mal etwas mehr Triathlon Luft schnuppern, als man das als reiner Besucher machen kann. Mitten drin, statt nur dabei, sozusagen. Ein Job als Helfer bei einer Olympischen Distanz sollte dann mehr Triathlon-Feeling vermittelt, ohne dass man gleich die Strecke selber absolvieren muss und man ist deutlich näher an den Athleten dran, ohne dass man am Ende des Tages schmerzende Sportler-Füße und literweise Schweiß vergossen hat.

Somit galt es, einen geeigneten Triathlon zu finden, der noch Helfer sucht und - da ich diesbezüglich etwas faul war - noch relativ einfach für mich zu erreichen war. Gesagt getan, der LAGO Beach Triathlon in Zülpich hat noch händeringend Helfer für die Strong-Distanz (Olympische Distanz) gesucht und die E-Mail mit meinem Angebot war schnell verschickt. Auch wenn wegen eines technischen Problems die Antwort etwas auf sich warten ließ, war ich dann doch ziemlich schnell als Helfer zur Absicherung der Radstrecke engagiert.

  24661 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Das richtige Fahrrad finden

Das richtige Fahrrad finden

Das Fahrrad ist das einzige Sportgerät, dass der Triathlet - mal abgesehen vom Neo - beim Wettkampf verwenden darf. Daher sollte es hier wohl etwas „besonderes“ sein, das möglichst optimal beim Sport unterstützt. Aber wie komme ich nun zu einem für mich optimalen Fahrrad?

Da ich relativ wenig Ahnung von den technischen Voraussetzungen in dem Bereich Rennrad/Triathlonrad hatte, wollte ich mich hier von Experten beraten lassen. Was liegt also näher, als den oft zitierten Fach-Einzelhandel aufzusuchen? Leider wurde ich hier mehrfach stark enttäuscht. So bin ich unmittelbar nach der Idee zu zwei mittelgroßen Fahrradhändlern in der Nähe gefahren und hoffte hier auf fachmännische und auf meine Bedürfnisse fokussierte Beratung. Gerade kleinere Läden, die nicht permanent Kundschaft haben und teure Räder verkaufen, sollten doch die Zeit haben einen umfassend zu beraten. Leider scheint man hier in erster Linie daran interessiert, die Räder, die vermutlich schon länger rumstanden und langsam mal „raus müssen“ an den vermeintlichen Leien zu bringen. So wurden mir nach der Angabe des geplanten Budgets zwar verschiedene Räder gezeigt, allerdings wurde sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, mich zumindest ansatzweise zu vermessen, um die richtige Rahmenhöhe zu wählen. Ich sollte mich einfach mal draufsetzen und wenn ich an die Pedale komme, würde es schon passen. Nun bin ich kein Jan Ulrich und brauche kein 100 % auf mich abgestimmtes und vermutlich individuell gebautes Fahrrad, aber etwas Anpassung im Rahmen der Möglichkeiten sollte doch schon sein. So gewinnt man mich sicher nicht als Kunden.

  26902 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Richtig Schwimmen lernen

Richtig Schwimmen lernen

Laufen und Fahrradfahren war ja jetzt an sich kein Problem. Die Kondition und die Geschwindigkeit, vor allem aber der nahtlose Wechsel zwischen den Disziplinen könnte sicher noch optimiert werden, aber grundsätzlich war da Potential vorhanden. Bleibt nur die Frage wie ich jetzt am besten schwimmen lerne? Um das klarzustellen, das typische Schulsport Schwimmen ist damit jetzt nicht gemeint. Alles was man können muss, um das golden Abzeichen mit 25m tauchen, Ring aus x Meter Tiefe zu holen und 30 Minuten am Stück zu schwimmen (keine Ahnung was man dafür wirklich können musste) war vorhanden. Aber auch wenn es beim Triathlon keine Vorgabe gibt, wie man die Strecke schwimmtechnisch absolvieren muss, wollte ich dies doch gerne "richtig" machen.

Unter "richtig" verstehe ich in diesem Fall das Kraulschwimmen und das konnte ich mal mit Sicherheit gar nicht, da es nicht Teil der Goldprüfung oder überhaupt des wenigen Schwimm-Schulsport-Unterrichtes war. Also galt es bei null anzufangen. Nur wer bringt einem das Schwimmen richtig bei?

  26792 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Vom Läufer zum Triathleten

Vom Läufer zum Triathleten

Tja, wie kommt man jetzt vom (reinen) Laufen dazu in absehbarer Zukunft einen oder besser mehrere Triathlon mitmachen zu wollen. Eigentlich ist dies der Tatsache geschuldet, dass das Training für einen Halbmarathon doch schon relativ eintönig sein kann. Klar könnte man, wenn man nach einem Trainingsplan trainiert und sich ggfls. permanent neue Strecken heraussucht, auch hier viel Abwechslung rein bringen. Aber nachdem ich dann doch schon mehrfach eine Strecke von 20km+x relativ problemlos gelaufen war, wurde mir das ganz doch etwas zu langweilig.

Daher hatte ich mich daran erinnert, dass ich vor meinen Laufambitionen auch schon viel Fahrrad oder konkret Mountainbike gefahren bin, was eigentlich auch immer viel Spaß gemacht hat. Also habe ich das doch etwas angestaubte Mountainbike aus dem Keller geholt und bei dem Fahrradhändler meines Vertrauens wieder fit machen lassen. OK, aus dem x Jahre alten Rad konnte man jetzt keine Wunder mehr erwarten, aber um den Spaß an längeren Fahrten wieder zu gewinnen, hat es wohl doch ausgereicht. Zunächst sollte es dann aber doch ein neues Mountainbike sein, da die Grundreparatur und der Austausch gegen aktuelle Komponenten so keinen Sinn mehr machen würden.

  27455 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
Rückschläge gibt es immer wieder

Rückschläge gibt es immer wieder

Bisher habe ich mich ja immer geweigert an organisierten Läufen teilzunehmen. Nicht weil ich grundsätzlich etwas dagegen habe, sondern vielmehr, weil ich nicht bereit bin für eine - zumindest meistens - voll durchgesponserte Veranstaltung auch noch zu bezahlen, und das nicht zu knapp.

Der Organisator ist meist eine kommerzielle Organisation, das Laufshirt (sofern man eins bekommt) ist eine einfache Qualität und mit Sponsorenlogos bedruckt, der Start- und Zielbereich wird überall von Sponsoren Bannern gepflastert, bei den Startunterlagen liegen Werbebroschüren bei, im Zielbereich gibt es Erdinger alkoholfrei, Wasser der Stadtwerke und Bananen und Müsliriegel von REWE. Gerade bei größeren Veranstaltungen wirbt auch die jeweilige Stadt damit und somit sollten die Kosten für Genehmigungen und evtl. notwendige Sperrungen durch die Polizei (für die statt der Ehda-Kosten plötzlich eine Vollkostenrechnung gemacht wird) eher gegen Null laufen. Das Ganze ließe sich noch beliebig fortsetzen und trotzdem soll man als Startgebühr zwischen 20-50 Euro bezahlen, dafür dass man auf einer vorhandenen Strecke laufen darf...

  26855 Aufrufe
  0 Kommentare
Zirkeltraining - mal was anderes

Zirkeltraining - mal was anderes

Bei Zirkeltraining habe ich immer noch den Sportunteerricht und meinen "alten" Sportlehrer vor Augen. Die Stunden, bei denen man sich am liebsten krank gemeldet hättte, weil man dann über einen abgegriffenen Springbock hüpfen, einen Medizinball stemmen und an einer Sprossenwand möglichst schneell hochklettern musste. Allerdings scheint es auch eine moderne Form dieser Schülerquäldisziplin zu geben, also warum das nicht mal ausprobieren. Moderne Geräte, die sich mittels Chipkarte optimal auf einen einstellen, dazu musik und statt der Trillerpfeife des Sportlehreres eine entspannende Wassersäule in der Mitte des Raums, die immer dann blubbert, wenn man das Gerät wechseln sollte. Auch der Ablauf ist deutlich moderner und vermutlich auch effizienter als eine Rolle vorwärts auf der Bodenmatte oder das krampfhafte Hochziehen an einem alten Seil:

Der Trainingsablauf sieht in etwa so aus:
Ausdauer (Crosstrainer) – 4 Min.
Kraftzirkel – 9 Min.
Ausdauer (Fahrrad) – 4 Min.
Kraftzirkel – 9 Min.
Ausdauer (Crosstrainer) – 4 Min.
Kraftzirkel – 9 Min.
Ausdauer (Fahrrad) – 4 Min

  26593 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:

HALLO!

Markus Groß
Gerberaweg 4
53123 Bonn

Quick Link

Newsletter

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.