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Triathlon Life.

Mein Leben zwischen Training, Wettkampf und Alltag.

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Die erste olympische Distanz im Cologne Triathlon Weekend

Die erste olympische Distanz im Cologne Triathlon Weekend Die erste olympische Distanz im Cologne Triathlon Weekend

Jetzt war er da, der große Tag 2016 für meine erste olympische Distanz. Schon seit Tagen stieg (zumindest für mich, da ich im Schwimmen noch nicht gut genug bin) die Spannung, ob es wegen des guten Wetters die letzten Tage zu einem Neo-Verbot kommen würde. Unterschiedliche Quellen über die Wassertemperatur im Fühlinger See und Gerüchte zu den Grenztemperaturen (21,9 oder 23,9 Grad) bis zu dem das Tragen des Kälteschutzanzuges erlaubt sein würde, machten die Runde. Aber es half ja nichts, eine finale Aussage dazu wird es nur in der Wettkampfbesprechung am Wettkampftag geben.

Der Samstag war als trocken, sonnig und nicht zu warm angekündigt. Zum Glück war es nachts auch stark abgekühlt, so dass die Hoffnung da war, dass wir mit Neo schwimmen dürfen. Da es angeblich schon einen Rückstau bei der Zufahrt zum Parkplatz geben sollte, habe ich mich dann auch deutlich zu früh auf den Weg gemacht, um hier keine Probleme zu bekommen. So konnte ich auch noch die Trainingskollegen, die die Smart Distanz auf dem Plan hatten beim Start anfeuern. Dort angekommen, war dann von einem Stau nichts zu merken und jede Menge Parkplätze waren noch frei. Gibt schlimmeres! Also Helm auf, Markierungsbändchen für die Wechselzone anziehen und ab zum Check-in, um das ganze Gepäck schon einmal loszuwerden. Da ich sehr früh da war, konnte ich mich auch – vielleicht ein wenig unfair – etwas breiter machen, was mir allerdings erst später aufgefallen war, nachdem noch weitere Athleten sich dort einrichteten. Aber solange keiner was sagt, habe ich es so gelassen. Dann hieß es sich etwas orientieren, wo geht es zur Radstrecke, wo geht es raus zum Laufen? So richtig offensichtlich war das nicht und ausgeschildert war auch nichts. Es gab unterschiedliche Theorien, aber da ich nicht der Erste sein würde, könnte ich mich an den anderen orientieren, die ja auch da lang müssen.

Nun wollte ich mit einigen Trainingskollegen die „Smarties“ anfeuern und bei deren Start zugucken. Allerdings war das durchkommen durch die abgesperrten Bereiche und bei den Menschenmengen gar nicht so einfach, so dass wir gerade noch den Countdown zum Schwimmstart gehört haben, als es schon losging. So lange war es dann auch nicht mehr für unseren Startblock um 12:30 Uhr für die olympische Distanz bei CologneOlympic drin. Noch schnell etwas Carboloading in Form eines Riegels tanken, noch etwas orientieren und dann der Wettkampfbesprechung lauschen, ob es irgendetwas besonders gibt und vor allem, ob ich mit Neo schwimmen darf. Es wurde zwar mit Lautsprecher alles lautstark verkündet, aber genau Letzteres habe ich dann tatsächlich überhört. Glücklicherweise haben andere besser aufgepasst und so habe ich noch rechtzeitig erfahren, dass ich mich in die Gummihaut zum Schwimmen quetschen durfte. Also langsam mal die letzten Details einrichten und den Neopren zur Hälfte anziehen, weil es sonst bis zum Schwimmstart in dem Teil doch etwas warm geworden wäre.

Die Trainingsbibel für Triathleten

Die Trainingsbibel für Triathleten

Die erste olympische Distanz liefert viele Hinweise für die weitere Trainingsplanung. Das Trainingshandbuch verbindet Schwimmen, Radfahren und Laufen mit einer gemeinsamen Planung von Umfang, Intensität und Erholung über die Trainingswoche.

Die erste olympische Distanz liefert viele Hinweise für die weitere Trainingsplanung. Die Trainingsbibel für Triathleten betrachtet Schwimmen, Radfahren und Laufen als gemeinsame Planungsaufgabe. Das Trainingshandbuch ist eine Ergänzung, wenn aus einem Wettkampfziel ein tragfähiger Wochenrhythmus werden soll. Statt drei voneinander unabhängige Programme zu sammeln, lohnt sich der Blick darauf, wie Belastung, Wechsel zwischen den Disziplinen und Erholung zusammenpassen.

Schon ging es etwa 10 Minuten vor dem Wasserstart Richtung Schwimmeinstieg und etwas warmschwimmen mit Ziel der virtuellen Startlinie zwischen zwei Bojen. In weiser Voraussicht habe ich mich dann in der Menge von etwa 500 Triathleten auch bewusst hinten eingereiht, damit ich nicht gleich von Start weg „überschwommen“ werde und im Schlimmsten Fall noch einen Fuß ins Gesicht oder Rippe bekomme. „5...4...3...2...1“ und los geht’s, die Waschmaschine nimmt Fahrt auf. Ich bin erstaunlich gut in meinen Rhythmus gekommen und habe auch ziemlich schnell meinen ersten Wasserschatten gefunden. Orientierung war hier ja nicht so das Problem, da es auf der Regatterbahn immer nur geradeaus entlang der Bojenlinie geht. Also entspannter Dreierzug und kaum war der erste Wasserschatten weg, hatte ich schon einen neuen gefunden. Läuft also! Das Ende vor der Wende war mit einer großen weißen Boje markiert und man hätte eigentlich im 90 Grad Winkel zu einer parallelen Boje und dann wieder zurück schwimmen müssen. Allerdings ist mein Wasserschatten – so wie offenbar fast alle – schon schräg vor der ersten Begrenzungsboje abgebogen und Richtung „Wendeboje“ geschwommen. Dank Badekappe und Wasser im Ohr hört man ja kaum was, aber die Wettkampfrichter fanden das wohl nicht so lustig und haben wie verrückt auf der Trillerpfeife gepfiffen. Erfolglos. Weiter ging es und ich war genauso entspannt in meinem Rhythmus auf dem Weg zurück. Ich war echt erstaunt, dass ich faktisch die ganze Strecke durchgekrault bin, was im Training bisher nur begrenzt geklappt hatte. Es fühlte sich gut an. Und so langsam kam der Schwimmausstieg in Sichtweite. Helfer haben den teilweise wackeligen Athleten aus dem Wasser geholfen. Da ich mal auf meinen Trainer gehört hatte und die Kraul-Beinfrequenz zum Ende erhöht hatte, ging der Ausstieg und der Lauf zur Wechselzone bei mir relativ geschmeidig. Auch meine Badekappe/Brille habe ich diesmal nicht verloren.

Barfuß ab in die Radschuhe, Helm auf und Verschluss schließen und los geht’s auf die Radstrecke. Inzwischen war es schon deutlich sonniger geworden, so dass der Einteiler auch schnell getrocknet war. Die Radstrecke war eine Dreierrunde entlang eines abgesperrten Industriegebietes mit drei 180 Grad Wenden. Eigentlich ist die olympische Distanz auf 40 Kilometer Rad genormt, aber schon nach der ersten Runde war klar, dass dies hier etwas mehr sein würde. Zum Glück waren die Race Officials bezüglich der Windschattenbox hier sehr kulant, weil es teilweise gar nicht möglich war, nicht im Nicht-Windschatten zu fahren. Dazu waren einfach zu viele und eben auch tempomäßig ebenbürtige Fahrer unterwegs. Dennoch hat es bei offensichtlichen Verstößen doch auch Zeitstrafen gegeben. Ein Fahrer hatte auch einen heftigen Unfall, er ist, wie ich später erfahren habe, quasi mit voller Geschwindigkeit in eine Absperrbarke gefahren, weil er vermutlich nicht nach vorne geschaut hatte. Bei mir lief es zum Glück ziemlich rund und für mein Ego habe ich eine Reihe von semi-professionellen Zeitfahrrädern mit Scheibenreifen und Aerohelmen locker überholt. Der Motor sitzt eben doch oben drauf!

Auch wenn ich es noch nicht schaffe schon während der Fahrt aus den Schuhen auszusteigen und dann barfuß durch die Wechselzone zu laufen, ist der Abstieg diesmal ohne Komplikationen verlaufen. Ich bin deutlich vor der Linie vom Rad und so gab es auch kein Gemecker von den Wettkampfrichtern. Schnell das Rad zu meiner Wechselzone, Helm ab, Laufmütze und Schuhe an, noch schnell ein Gel eingeworfen und ab geht es auf die Laufstrecke. Glücklicherweise waren andere auch etwas orientierungslos, wo es denn zum Laufen geht und so konnte ich einfach dem „dort hinten geht’s raus“ folgen. Mittlerweise war es weiter deutlich wärmer geworden und das die ersten Meter Laufen vielen etwas schwer, bis ich meinen Rhythmus gefunden hatte. Auch hier hatte ich im doppelten Sinne einen guten Lauf und ich wurde quasi nicht überholt und konnte selber den ein oder anderen kassieren. Kurz vor Ende der Laufstrecke wurde es noch einmal hart, da man bei der olympischen Distanz quasi an der Ziellinie vorbei eine Schleife laufen musste, um auf die 10km zu kommen. Aber es half ja nichts. Etwas ungeschickt war es auch, dass man die Schleife ausgerechnet auf einem Stück mit einigen Steigungen laufen musste. Hier hätte man sicher auch den flachen Weg am Fühlinger See wählen können, aber da mussten ja alle durch. Umso mehr wurde man dann beim Zieleinlauf mit großem Jubel des Publikums entschädigt. Ich bin hier kurz vor der Ziellinie noch einmal kurz umgekehrt, um Hand in Hand mit meiner kleinen Nichte ins Ziel zu laufen. Das Zielfoto war die verlorene Minute/Sekunden wert! Gesamtplatz 207 und Platz 33 der Altersklasse in 2:41:06 Stunden. Für die erste olympische Distanz bin ich mehr als zufrieden.

1,5km Schwimmen (0:31:52), Wechselzone1 (02:58), 45km Rad (1:16:20), Wechselzone2 (01:13), 10km Laufen (0:48:41), Gesamt 02:41:06

Meine erste olympische Distanz begann lange vor dem Startschuss

Wenn ich an den Cologne Triathlon 2016 denke, fällt mir nicht zuerst irgendeine Zahl aus der Ergebnisliste ein. Es ist das Hin und Her rund um die Wassertemperatur. Darf der Neo mit ins Wasser oder nicht? Für einen Schwimmer, der sich ohnehin noch nicht zu den Souveränsten zählt, macht das einen erstaunlichen Unterschied. Das war weniger ein Problem des Materials als der Sicherheit im Kopf. Ich wollte mich auf die Strecke konzentrieren und nicht bis zur letzten Minute über Regeln rätseln.

Im Nachhinein ist das eine meiner deutlichsten Lektionen: Für Dinge, die ich nicht entscheiden kann, brauche ich einen Plan B. Die Startnummer ist fest, die Wechselzone ist eingerichtet, und wenn die Wettkampfleitung eine Entscheidung verkündet, muss ich damit arbeiten. Man kann sich tagelang mit Gerüchten beschäftigen oder zwei vernünftige Abläufe vorbereiten. Mit Neo funktioniert der Start anders als ohne; das lässt sich im Training üben. Eine Diskussion am Ufer ändert nichts an der Regel. Sie kostet nur Energie, die später beim Schwimmen fehlen könnte.

Mentales Training

Mentales Training

Zwischen Wechselzone und dichtem Schwimmfeld zählt ein klarer nächster Handgriff. Mentales Training ergänzt die körperliche Vorbereitung um den Umgang mit Aufmerksamkeit, Erwartungen und Selbstgesprächen. Das Buch passt als Lesestoff für Situationen, in denen Nervosität oder ein unerwarteter Rennverlauf die eigenen Entscheidungen beeinflussen. Sinnvoll ist, einzelne Gedanken zunächst im Training zu erproben und daraus eine persönliche, überschaubare Routine zu entwickeln.

Organisation kostet Nerven, wenn man sie unterschätzt

Die frühe Anfahrt zum Fühlinger See war eigentlich als Vorsichtsmaßnahme gedacht. Es sollte Stau geben, ich wollte nicht kurz vor dem Start hektisch einen Parkplatz suchen. Am Ende war reichlich Platz. Solche Momente zeigen, warum ich einen zeitlichen Puffer weiterhin für sinnvoll halte. Zu früh da zu sein ist oft langweilig; zu spät da zu sein kann den ganzen Tag ruinieren. Allerdings sollte man die zusätzliche Wartezeit bewusst nutzen: in Ruhe einchecken, die Wege zur Wechselzone erkunden, die Abläufe im Kopf sortieren und zwischendurch einfach mal sitzen.

Wie schnell man auf einer großen Veranstaltung die Orientierung verliert, habe ich beim Versuch erlebt, die Trainingskollegen anzufeuern. Absperrungen und Menschenströme machen aus wenigen Metern einen kleinen Umweg. Das gilt für Zuschauer genauso wie für Athleten. Deshalb lohnt sich die gedankliche Runde durch die Veranstaltung: Wo muss ich nach dem Schwimmen raus? Von welcher Seite komme ich an mein Rad? Wo ist der Ausgang zum Laufen? Diese Fragen sind unspektakulär, aber im Wettkampf will ich meine Aufmerksamkeit nicht mit Schilderlesen verschwenden.

500 Athleten im Wasser sind keine Trainingsbahn

Ich hatte mich bewusst weiter hinten eingereiht. Für mich war das damals die vernünftigere Entscheidung, als mich in der ersten Reihe plötzlich gegen Füße und Ellenbogen behaupten zu müssen. Die legendäre Waschmaschine am Schwimmstart gehört für manche zur sportlichen Herausforderung, für andere ist sie zunächst ein Grund, den Puls schon vor der ersten Boje nach oben zu treiben. Schwimmen im Pulk hat wenig mit ruhigen Bahnen im Becken zu tun. Der Abstand zu den Nachbarn ist kleiner, die Sicht auf die nächste Markierung nicht immer frei, und das Tempo der Gruppe verändert sich ständig.

Ausgerechnet dort lief es dann erstaunlich ordentlich. Ich fand einen Rhythmus und sogar Wasserschatten. Das war ein gutes Beispiel dafür, wie viel eine passende Startposition ausmachen kann. Nicht jeder zusätzliche Meter in einer bequemeren Linie ist ein Zeitverlust; manchmal spart man Energie, weil man nicht dauernd gegen andere Athleten ankämpfen muss. Auch die einfache Streckenführung entlang der Regattabahn half. Bei komplizierteren Kursen wären das häufige Orientieren und das Finden der Bojen zusätzliche Aufgaben gewesen. Ich nehme aus der Erfahrung vor allem mit, dass die eigenen Stärken und Schwächen die Taktik bestimmen sollten, nicht der Ehrgeiz beim Startfoto.

45 Kilometer Rad statt der erwarteten 40

Auf dem Rad zeigte sich eine andere Eigenheit von Veranstaltungen: Nicht jede Strecke entspricht exakt der Distanz, die im Kopf mit dem Format verbunden ist. Die Runden führten durch ein Industriegebiet, inklusive mehrerer enger Wendepunkte. Die rund 45 Kilometer sind auf dem Papier nur ein paar mehr. Im Rennen verändern sie aber das Gefühl für die verbleibende Zeit und den Übergang zum Laufen. Wer den ersten Abschnitt schon mit dem letzten Watt bestreitet, bezahlt die Rechnung häufig erst in Laufschuhen.

Spannend war auch die Dichte der Fahrer auf der abgesperrten Strecke. Die Windschattenregeln sind klar, ihre praktische Umsetzung in einem engen Teilnehmerfeld fühlt sich manchmal weniger eindeutig an. Trotzdem gehören Aufmerksamkeit und Sicherheit vor die Jagd nach Sekunden. Besonders an den 180-Grad-Wenden ist nicht die Spitzenleistung entscheidend, sondern kontrolliertes Bremsen, eine saubere Linie und ein zügiger, aber übersichtlicher Antritt. Dabei hilft eine solche Veranstaltung auch für spätere Rennen: Man lernt, unter realen Bedingungen mit Unruhe umzugehen.

Der zweite Wechsel und die ersten Laufmeter

Das Absteigen klappte diesmal ohne Diskussion mit den Wettkampfrichtern. Dass ich auf der Radstrecke noch nicht aus den Schuhen geschlüpft war, störte mich weniger als früher. Eine sichere, kontrollierte Variante ist besser als ein halber Profi-Trick, den man nur bei gutem Wetter im Garten beherrscht. In der Wechselzone geht es um eine verlässliche Reihenfolge. Rad abstellen, Helm erst danach öffnen, Laufschuhe, Mütze und Verpflegung: Eine Routine nimmt genau dort Druck heraus, wo man ohnehin schon etwas neben sich steht.

Dann kam das bekannte Gefühl, mit Beinen zu laufen, die eigentlich noch auf das Rad eingestellt sind. Die ersten Meter eines Triathlonlaufs sollte man nicht als Urteil über das gesamte Rennen verstehen. Die Bewegung wird anders, die Haltung richtet sich neu aus, und der Kreislauf muss sich anpassen. Für mich hat sich bewährt, den Start ins Laufen zunächst kontrolliert zu gestalten und erst danach zu beurteilen, ob das Tempo noch nach oben kann. Wer sofort einer Zielzeit hinterherläuft, übersieht womöglich, dass auf der restlichen Strecke noch genug Arbeit wartet.

Was hinter der Gesamtzeit wirklich steckt

Die Zahlen von Köln sind mir geblieben: 1,5 Kilometer Schwimmen in 31:52, rund 45 Kilometer Rad in 1:16:20, zehn Kilometer Laufen in 48:41 und am Ende eine Gesamtzeit von 2:41:06. Auch die Wechselzeiten gehören dazu. Sie erinnern daran, dass ein Triathlon nicht aus drei getrennten Bestzeiten besteht. Es ist eine Kette von Entscheidungen. Wenn eine davon schlecht läuft, kann eine gute Einzeldisziplin den Fehler zwar manchmal auffangen; man kann sich aber nicht darauf verlassen.

Was ich anderen vor ihrer ersten olympischen Distanz mitgeben würde, wäre deshalb weniger ein konkreter Tempowert als eine Haltung: Du musst nicht in jeder Disziplin etwas beweisen. Plane die Anreise, kenne die Regeln, übe die Wechsel und halte einen vernünftigen Plan für den Fall bereit, dass sich etwas ändert. Die erfreulichen Sekunden entstehen oft dann, wenn man weniger hektisch wird. Für mich war Köln vor allem der Beweis, dass man sich eine neue Distanz Schritt für Schritt erschließen kann, ohne gleich alles perfekt zu beherrschen.

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Kommentare 100

Triathlon-Gast am Donnerstag, 29. September 2016 21:58

Ein Punkt, den ich lange unterschätzt habe: dass Fragen zu „das Pacing über mehrere Disziplinen“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. Wie gehst du damit um, wenn die Woche kurzfristig komplett anders läuft?

Ein Punkt, den ich lange unterschätzt habe: dass Fragen zu „das Pacing über mehrere Disziplinen“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. Wie gehst du damit um, wenn die Woche kurzfristig komplett anders läuft?
Trimarkus am Sonntag, 23. Oktober 2016 09:33

Interessant, dass du genau diesen Aspekt aufgreifst. Die praktische Frage ist für mich das Tempo auf dem letzten Laufabschnitt. Ein kontrollierter Beginn bewahrt Reserven für den Schlussteil. Eine Pause fühlt sich nicht immer produktiv an, kann aber die vernünftigere Entscheidung sein.

Interessant, dass du genau diesen Aspekt aufgreifst. Die praktische Frage ist für mich das Tempo auf dem letzten Laufabschnitt. Ein kontrollierter Beginn bewahrt Reserven für den Schlussteil. Eine Pause fühlt sich nicht immer produktiv an, kann aber die vernünftigere Entscheidung sein.
TriNeuling am Dienstag, 27. September 2016 09:17

Ich mag, dass nicht alles auf eine einzelne Kennzahl reduziert wird: warum ich beim Thema „die Verpflegung unterwegs“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus.

Ich mag, dass nicht alles auf eine einzelne Kennzahl reduziert wird: warum ich beim Thema „die Verpflegung unterwegs“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus.
Trimarkus am Dienstag, 27. September 2016 13:40

Du bringst die eigentliche Schwierigkeit ziemlich gut auf den Punkt. Das Beispiel „das Tempo auf dem letzten Laufabschnitt“ hat meinen Blick darauf verändert. Ein kontrollierter Beginn bewahrt Reserven für den Schlussteil. Es dauerte eine Weile, bis ich den Unterschied zwischen müde und überlastet ernst nahm.

Du bringst die eigentliche Schwierigkeit ziemlich gut auf den Punkt. Das Beispiel „das Tempo auf dem letzten Laufabschnitt“ hat meinen Blick darauf verändert. Ein kontrollierter Beginn bewahrt Reserven für den Schlussteil. Es dauerte eine Weile, bis ich den Unterschied zwischen müde und überlastet ernst nahm.
Benedikt Vogel am Sonntag, 25. Dezember 2022 13:58

Was mir an dem Ansatz gefällt: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die Wechselzone“ ausfallen. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung.

Was mir an dem Ansatz gefällt: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die Wechselzone“ ausfallen. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung.
Hannah Schuster am Mittwoch, 28. September 2016 10:46

Ein Detail bei „das Tempo auf dem letzten Laufabschnitt“ würde ich noch erwähnen. Einen kleinen Vorbehalt habe ich trotzdem. Man merkt bei dem Beispiel „das Tempo auf dem letzten Laufabschnitt“ ziemlich schnell, wo Theorie und Alltag auseinandergehen. Ein kontrollierter Beginn bewahrt Reserven für den Schlussteil. Mir hat geholfen, darüber mit jemandem zu sprechen, der nicht denselben Ehrgeiz hatte. Für eine vollständige Empfehlung fehlen mir ein paar Informationen zur Ausgangslage. Im Verein habe ich dazu schon sehr unterschiedliche Herangehensweisen gesehen. Eine lange Pause und ein übervoller Kalender erfordern eben unterschiedliche Lösungen.

Ein Detail bei „das Tempo auf dem letzten Laufabschnitt“ würde ich noch erwähnen. Einen kleinen Vorbehalt habe ich trotzdem. Man merkt bei dem Beispiel „das Tempo auf dem letzten Laufabschnitt“ ziemlich schnell, wo Theorie und Alltag auseinandergehen. Ein kontrollierter Beginn bewahrt Reserven für den Schlussteil. Mir hat geholfen, darüber mit jemandem zu sprechen, der nicht denselben Ehrgeiz hatte. Für eine vollständige Empfehlung fehlen mir ein paar Informationen zur Ausgangslage. Im Verein habe ich dazu schon sehr unterschiedliche Herangehensweisen gesehen. Eine lange Pause und ein übervoller Kalender erfordern eben unterschiedliche Lösungen.
F. Lindner am Mittwoch, 21. September 2016 15:37

Ich kenne diese Abwägung nur zu gut: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die Verpflegung unterwegs“ ausfallen. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Woran merkst du, dass du an der richtigen Stelle nachjustierst?

Ich kenne diese Abwägung nur zu gut: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die Verpflegung unterwegs“ ausfallen. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Woran merkst du, dass du an der richtigen Stelle nachjustierst?
Niklas Schreiber am Mittwoch, 21. September 2016 16:02

Das kann ich gut nachvollziehen. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal anfangen würdest?

Das kann ich gut nachvollziehen. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal anfangen würdest?
Chiara Yilmaz am Dienstag, 18. Februar 2025 15:42

Spannend finde ich hier vor allem: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die Wettkampfnervosität“ ausfallen. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ganz ohne Struktur würde ich es trotzdem nicht angehen, sonst verschiebt sich das Thema immer auf morgen. Ich würde das auch nicht auf alle übertragen wollen; selbst innerhalb einer Trainingsgruppe sind die Unterschiede groß. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann.

Spannend finde ich hier vor allem: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die Wettkampfnervosität“ ausfallen. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ganz ohne Struktur würde ich es trotzdem nicht angehen, sonst verschiebt sich das Thema immer auf morgen. Ich würde das auch nicht auf alle übertragen wollen; selbst innerhalb einer Trainingsgruppe sind die Unterschiede groß. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann.
Nadine M. am Donnerstag, 29. September 2016 12:49

Ich finde gut, dass hier auch die weniger glatten Seiten vorkommen: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „den Unterschied zwischen Trainingsgefühl und Renntag“ ausfallen. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ist das bei dir eher eine Frage des Trainings oder des Alltags?

Ich finde gut, dass hier auch die weniger glatten Seiten vorkommen: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „den Unterschied zwischen Trainingsgefühl und Renntag“ ausfallen. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ist das bei dir eher eine Frage des Trainings oder des Alltags?
Klaus (Gast) am Mittwoch, 13. Januar 2021 15:59

Bei mir war die Lernkurve erstaunlich steil: wie sehr „die Verpflegung unterwegs“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Weniger Druck hat bei mir nicht weniger Entwicklung bedeutet, sondern häufig genau das Gegenteil. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken. Am Ende zählt für mich, ob die Idee über mehrere Wochen trägt und nicht nur am ersten motivierten Montag.

Bei mir war die Lernkurve erstaunlich steil: wie sehr „die Verpflegung unterwegs“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Weniger Druck hat bei mir nicht weniger Entwicklung bedeutet, sondern häufig genau das Gegenteil. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken. Am Ende zählt für mich, ob die Idee über mehrere Wochen trägt und nicht nur am ersten motivierten Montag.
Schwimmfuchs am Montag, 19. September 2016 13:09

Ein Punkt, den ich lange unterschätzt habe: warum ich beim Thema „die Wechselzone“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren.

Ein Punkt, den ich lange unterschätzt habe: warum ich beim Thema „die Wechselzone“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren.
Chiara Heinrich am Montag, 01. Mai 2017 14:21

Aus Einsteigersicht sieht das für mich so aus: wie sehr „die Wettkampfnervosität“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit.

Aus Einsteigersicht sieht das für mich so aus: wie sehr „die Wettkampfnervosität“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit.
Thomas Zimmermann am Sonntag, 10. April 2022 21:16

Eher nicht bei mir.

Eher nicht bei mir. :)
Sophie Lang am Donnerstag, 14. April 2022 09:51

Das kann ich gut nachvollziehen. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Mir fehlt manchmal die Diskussion darüber, für wen ein Tipp gerade ausdrücklich nicht geeignet ist. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe.

Das kann ich gut nachvollziehen. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Mir fehlt manchmal die Diskussion darüber, für wen ein Tipp gerade ausdrücklich nicht geeignet ist. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe.
Sebastian Becker am Sonntag, 26. März 2017 21:23

Ich glaube, wir unterschätzen bei solchen Themen: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die Verpflegung unterwegs“ ausfallen. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Am Ende zählt für mich, ob die Idee über mehrere Wochen trägt und nicht nur am ersten motivierten Montag. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken.

Ich glaube, wir unterschätzen bei solchen Themen: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die Verpflegung unterwegs“ ausfallen. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Am Ende zählt für mich, ob die Idee über mehrere Wochen trägt und nicht nur am ersten motivierten Montag. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken.
Trimarkus am Montag, 27. März 2017 22:51

Auf diese Konsequenz wollte ich hinaus. Ich würde hier nicht zuerst die perfekte Variante suchen. Ein kontrollierter Beginn bewahrt Reserven für den Schlussteil. Ich habe dabei einmal zu viel auf einen schönen Zahlenwert und zu wenig auf mein Gefühl vertraut. Ich bin bei allgemeingültigen Tipps zurückhaltend, seit ich gegenteilige Erfahrungen gesammelt habe. Ich würde eher langsam herantasten, statt nach dem ersten guten Tag gleich nachzulegen. Solange das auch mit einem unruhigen Familienkalender funktioniert, bin ich dabei.

Auf diese Konsequenz wollte ich hinaus. Ich würde hier nicht zuerst die perfekte Variante suchen. Ein kontrollierter Beginn bewahrt Reserven für den Schlussteil. Ich habe dabei einmal zu viel auf einen schönen Zahlenwert und zu wenig auf mein Gefühl vertraut. Ich bin bei allgemeingültigen Tipps zurückhaltend, seit ich gegenteilige Erfahrungen gesammelt habe. Ich würde eher langsam herantasten, statt nach dem ersten guten Tag gleich nachzulegen. Solange das auch mit einem unruhigen Familienkalender funktioniert, bin ich dabei.
Trimarkus am Mittwoch, 29. März 2017 09:16

Den Einwand nehme ich gern auf. Ein kontrollierter Beginn bewahrt Reserven für den Schlussteil. Gerade das Beispiel „das Tempo auf dem letzten Laufabschnitt“ zeigt, wie schnell man die Ausgangslage übersieht. Mir hat geholfen, darüber mit jemandem zu sprechen, der nicht denselben Ehrgeiz hatte.

Den Einwand nehme ich gern auf. Ein kontrollierter Beginn bewahrt Reserven für den Schlussteil. Gerade das Beispiel „das Tempo auf dem letzten Laufabschnitt“ zeigt, wie schnell man die Ausgangslage übersieht. Mir hat geholfen, darüber mit jemandem zu sprechen, der nicht denselben Ehrgeiz hatte.
Sarah Berger am Mittwoch, 29. März 2017 12:28

Bei der Schlussfolgerung bin ich noch nicht ganz bei dir. Auf die Frage gibt es nach meiner Erfahrung keine Antwort, die bei allen passt. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Ich würde das auch nicht auf alle übertragen wollen; selbst innerhalb einer Trainingsgruppe sind die Unterschiede groß. Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, meine eigene Sicht etwas weniger absolut zu nehmen. Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe. Wie setzt du das praktisch um, ohne alles durchzuplanen?

Bei der Schlussfolgerung bin ich noch nicht ganz bei dir. Auf die Frage gibt es nach meiner Erfahrung keine Antwort, die bei allen passt. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Ich würde das auch nicht auf alle übertragen wollen; selbst innerhalb einer Trainingsgruppe sind die Unterschiede groß. Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, meine eigene Sicht etwas weniger absolut zu nehmen. Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe. Wie setzt du das praktisch um, ohne alles durchzuplanen?
Johanna Severin am Sonntag, 02. Oktober 2016 14:25

Ich kenne diese Abwägung nur zu gut: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die Verpflegung unterwegs“ ausfallen. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Gab es einen Punkt, an dem du deine Einschätzung korrigieren musstest?

Ich kenne diese Abwägung nur zu gut: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die Verpflegung unterwegs“ ausfallen. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Gab es einen Punkt, an dem du deine Einschätzung korrigieren musstest?
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