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Triathlon Life.

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Es wird langsam ernst - Cologne Triathlon Rookies

Es wird langsam ernst - Cologne Triathlon Rookies Es wird langsam ernst - Cologne Triathlon Rookies

So langsam geht das Vorbereitungsprogramm der Cologne Triathlon Rookies 2016 in die entscheidende Phase. Nur noch etwa ein Monat, dann ist für etwa 60 angemeldete Rookies der Raceday in Köln, die entweder auf der smart oder der olympischen Distanz antreten. Eigentlich war ich – etwas feige – für die smart Distanz angemeldet, wurde dann aber von einer Trainingspartnerin auf die olympische Distanz upgegraded und konnte mich dagegen gar nicht wehren ;-)

Also nochmal von Anfang an. Dieses Jahr hat das Triathlon Rookie Programm am 01. Mai 2016, dem Tag der Arbeit, begonnen. Wenn „normale“ Menschen an einem Sonntag und erst recht an einem Feiertag bestenfalls gerade beim ersten Kaffee sitzen, waren die rund 60 Rookies auf dem Vorplatz des Neptunbades in Köln versammelt und haben die erste Lehrstunde in Radtechnik, Sicherheit und Gruppenfahren erhalten. Zunächst gab es einige einleitende und motivierenden Worte von TRaniner Henning und nach einem ersten Sicherheitscheck der Räder durch die Trainer, ging es auch gleich an die praktischen Übungen. Abstandfahren neben- und hintereinander und weitere Übungen standen auf dem Programm. Da ja einer den Anfang machen musste, hatte ich dann auch als erster einen Platten (am Vortag war eine Feier auf dem Platz und es wimmelte nur so von Scherben und anderem "reifenunfreundlichen Gedöns"). Da wir den Radreparatur- und -pflegekurs noch nicht hatten, hat mir Jochen von den Trainern geholfen, den Schlauch möglichst schnell zu tauschen, damit ich dann für die anstehende erste Tour wieder fahrtüchtig bin. Dadurch habe ich leider die Übung für das richtige Bremsen verpasst, aber dann muss es halt ohne klappen. Übermütig habe ich mich dann auch gleich für die Tour bei Clemens in der Gruppe einsortiert, der etwas länger und zackiger fahren wollte; lief aber problemlos. Damit war der Auftakt der Rookies geglückt.

Am Dienstag ging es dann in Köln auf die Ostkampfbahn bzw. der Tartanbahn zum Lauftraining. Hier stand dann primär Technik- und Konditionstraining im Laufen auf der Tagesordnung. Ich lernte dann gleich meine Lieblingsübung im Lauf-ABC, den Doppelhopps (neben anderen Koordinationsübungen), kennen, den ich bis heute nicht richtig kann und zur Belustigung der Trainingskollegen und –trainer immer irgendetwas mache, was nur entfernt mit der richtigen Technik-Übung zu tun hat. Daneben gibt’s dann immer noch diverse Intervalltrainings- und andere Übungen zur Geschwindigkeitsoptimierung im Laufen. Und damit erst gar keine Müdigkeit aufkommt, geht es dann jeden Samstag gleich mit dem Schwimmtraining weiter. Wir hatten immer zwei reservierte Schwimmbahnen für unterschiedliche "Schwimmstärken", und auch dabei habe ich mich mal mutig direkt auf die Bahn für Fortgeschrittene einsortiert. Hier habe ich es dann geschafft Johann als Trainer auf der Bahn, zur Verzweiflung zu treiben, weil ich beim Abschlagsschwimmen nicht "abgeschlagen" und neben vielen anderen Technik-Fehler den Kopf selten in der richtigen Wasserlage gehalten habe. So ging es dann gut die ersten zwei Monate im Vorbereitungsprogramm für den Köln Triathlon, um eine gewissen Grundtechnik und Geschwindigkeit in den drei Disziplinen, Schwimmen, Rad und Laufen hinzubekommen.

Langsam wurde es draußen wärmer und heller und somit war die Zeit für das Freiwassertraining am Mittwoch, statt Samstag im Schwimmbad, gekommen. Auf in den Fühlinger See in Köln. Die erste Hürde war für die meisten schon das Anziehen des Neoprenanzuges. Diese hautenge Teil was neben dem Wärmeschutz von Triathleten gerne zur Optimierung der Wasserlage und somit zur Kraftschonung eingesetzt wird. Aus meiner Sicht hätte dieser anstrengende Teil für das Training schon ausgereicht, aber wir mussten dann doch noch in den See. Erste Disziplin war das Neo-Fluten. Den Begriff hatte ich vorher schon einmal von anderen Triathleten gehört, aber Google hatte mir damals bei der kurzen Recherche nicht erklärt, was hiermit gemeint ist. Beim Fluten heißt es einmal kurz bis zum Hals in Wasser tauchen und dann den Neopren am Kragen etwas zu lüften, damit ein Schwall Wasser in die „Pelle“ dringen kann. Dieses Wasser ist dann die eigentliche Isolationsschicht. Danach ist man dann auch erst einmal wach und kann direkt mit dem Kraulen starten. So Freiwasser ist schon was anderes als die Laborbedingungen im Schwimmbad. Hier gibt es nicht nach 25/50m ein rettendes Beckenrand bzw. die Perlenschnur zwischen den Bahnen zum Festhalten, dafür kann man sich wunderbar mit dem Neo auf den Rücken legen und mit ausgestreckten Armen "toter Mann" spielen. Dies haben die Meisten dann auch zur Entspannung an jeder Bojen-Pause genutzt. Auch bei den anderen Trainingseinheiten wurde das Tempo langsam angezogen. Beim Laufen wurden die Intervalleinheiten intensiver (auf den Doppelhopps wurde leider nicht verzichtet) und die Radstrecken wurden schneller und länger. Angereichert wurde dies dann durch einige Einheiten Zeitfahren oder einer Bergetappe zur eigenen Standortbestimmung der Leistung.

Nicht vergessen sollte man die ergänzenden Trainingseinheiten wie das Faszientraining und den für mich wirklich wichtigen Radreparatur- und Pflegekurs. Eine Blackroll hatte ich schon eine ganze Zeit „im Schrank“ liegen, aber außer mal etwas testweise Rollen, habe ich damit nicht wirklich was gemacht. In einem Zusatzkurs wurden die Rookies dann mal in die richtige Technik und den Nutzen dieser Hartschaumrolle eingeführt. Man kann damit quasi den ganzen Körper massieren und bei richtiger Anwendung dem ein oder andere Zipperlein vorbeugen. Hoffentlich werde ich dieses Teil jetzt mal was öfter beim Fernsehen einsetzen und so die Verspannungen/Muskelkater reduzieren. Außerdem gab es bei Peter im Radladen einen umfassenden Kurs in die wichtigsten Tätigkeiten für die Radreparatur und –pflege, die man als Triathlet beherrschen sollte bzw. muss, da man im Wettkampf von außen keine Hilfe bekommt. Neben einer kurzen Einführung hieß es dann auch gleich "Hinterrad ausbauen und Luft rauslassen", um einen Platten zu simulieren. Das Vorderrad wäre ja zu einfach gewesen! Daneben gab es noch jede Menge Tipps für die richtige Pflege. Z.B. kann man die vielen Finisher Shirts perfekt für die Kettenpflege gebrauchen, da man nach jeder längeren Tour zur Säuberung einmal die komplette Kette abwischen sollte, was ich bisher nicht getan hatte und daher wunderbar schwarz verschmierte Finger nach dem Einbau des geflickten Rades hatte.

In dem jetzt angebrochenen letzten Monat der Vorbereitung auf den Triathlon in Köln kommen die aus meiner Sicht interessantesten Übungseinheiten. Das Wechsel- und Koppeltraining, also das Trainieren des Übergangs von Schwimmen aufs Radfahren bzw. vom Radfahren auf das Laufen oder auch gerne mal alles drei hintereinander. Hier merkt man erst mal wie fummelig es sein kann, wenn man aus der Horizontalen schnell in die Vertikale und dem Wechsel der Klamotten kommen muss. Neben dem optimalen Einrichten der eigenen Wechselzone kommt es dann darauf an, die richtigen Handgriffe zu machen, um sich nicht selber im Weg zu stehen und vor allem nichts Wichtiges zu vergessen. Das ganze wird jetzt quasi in jede Trainingseinheit eingebaut, bis dann hoffentlich beim Wettkampftag richtig sitzt und man auch den richtigen Rhythmus der Geschwindigkeiten gefunden hat. Ich kämpfe dann noch mit dem schnellen Neo-Ausziehen und dem smoothen Gleiten durch die Wechselzone und dem barfuß aufs Rad springen, wenn die Schuhe schon im Rad eingeklinkt sind. Mal sehen, ob das bis Köln noch klappt...

Gekrönt wird das Training dann in einigen Tagen mit einer Generalprobe in Form eines Testtriathlons und den letzten wichtigsten Tipps und Regeln für den Wettkampftag. Tschakaaaa!!!!!

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Die Generalprobe - LAGO Beach Triathlon Zülpich
Die Cologne Triathlon Rookies
 

Kommentare 100

Marcel Hartmann am Mittwoch, 14. September 2016 16:59

Interessanter Gedanke. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ich glaube, der Kontext wird schnell unterschätzt: Wetter, Erholung und Tagesform ändern sehr viel. Für mich ist die Kombination aus persönlichem Eindruck und einem realistischen Plan am wichtigsten. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz.

Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird. Wie setzt du das praktisch um, ohne alles durchzuplanen? Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten. Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken. Woran merkst du, dass du an der richtigen Stelle nachjustierst?

Interessanter Gedanke. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ich glaube, der Kontext wird schnell unterschätzt: Wetter, Erholung und Tagesform ändern sehr viel. Für mich ist die Kombination aus persönlichem Eindruck und einem realistischen Plan am wichtigsten. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz.

Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird. Wie setzt du das praktisch um, ohne alles durchzuplanen? Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten. Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken. Woran merkst du, dass du an der richtigen Stelle nachjustierst?
Tobias Stein am Dienstag, 21. September 2021 11:11

Genau an dieser Stelle bin ich selbst schon gescheitert: ob man „die Planung im Vorfeld“ wirklich so einfach beurteilen kann. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung. Der Unterschied zwischen ausprobieren und blind übernehmen wird in Diskussionen manchmal zu wenig betont. Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, meine eigene Sicht etwas weniger absolut zu nehmen. Wie gehst du damit um, wenn die Woche kurzfristig komplett anders läuft?

Genau an dieser Stelle bin ich selbst schon gescheitert: ob man „die Planung im Vorfeld“ wirklich so einfach beurteilen kann. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung. Der Unterschied zwischen ausprobieren und blind übernehmen wird in Diskussionen manchmal zu wenig betont. Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, meine eigene Sicht etwas weniger absolut zu nehmen. Wie gehst du damit um, wenn die Woche kurzfristig komplett anders läuft?
Sarah Berger am Donnerstag, 23. September 2021 14:57

Der Punkt mit dem Alltag ist wirklich entscheidend. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. Was hat bei dir am meisten verändert?

Der Punkt mit dem Alltag ist wirklich entscheidend. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. Was hat bei dir am meisten verändert?
T. Simon am Sonntag, 26. September 2021 17:45

Danke, das ist eine hilfreiche Ergänzung. Die Rückfrage ist berechtigt; ich würde dabei vor allem die Umsetzbarkeit im Alltag beachten. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus.

Danke, das ist eine hilfreiche Ergänzung. Die Rückfrage ist berechtigt; ich würde dabei vor allem die Umsetzbarkeit im Alltag beachten. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus.
Julia Haase am Samstag, 20. August 2016 18:22

Ich finde gut, dass hier auch die weniger glatten Seiten vorkommen: warum ich beim Thema „die Wettkampfnervosität“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann. Ich musste erst lernen, die Form an einem einzelnen Tag nicht mit der langfristigen Entwicklung zu verwechseln. Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten. Was hat bei dir am meisten verändert? In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung.

Ich finde gut, dass hier auch die weniger glatten Seiten vorkommen: warum ich beim Thema „die Wettkampfnervosität“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann. Ich musste erst lernen, die Form an einem einzelnen Tag nicht mit der langfristigen Entwicklung zu verwechseln. Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten. Was hat bei dir am meisten verändert? In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung.
Daniel Schulz am Samstag, 20. August 2016 19:53

Da geht es mir ähnlich. Zu deiner Frage: Ich würde zuerst die persönlichen Rahmenbedingungen anschauen. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Andererseits muss man sich auch zugestehen, dass nicht jedes Problem durch zusätzliche Disziplin lösbar ist. Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung.

Da geht es mir ähnlich. Zu deiner Frage: Ich würde zuerst die persönlichen Rahmenbedingungen anschauen. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Andererseits muss man sich auch zugestehen, dass nicht jedes Problem durch zusätzliche Disziplin lösbar ist. Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung.
Malte Wolf am Donnerstag, 10. November 2016 17:58

Das erinnert mich daran, wie ich angefangen habe: warum ich beim Thema „den Unterschied zwischen Trainingsgefühl und Renntag“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann.

Das erinnert mich daran, wie ich angefangen habe: warum ich beim Thema „den Unterschied zwischen Trainingsgefühl und Renntag“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann.
Trimarkus am Donnerstag, 10. November 2016 20:47

Das wäre mir als pauschale Empfehlung zu weitgehend. Man merkt bei dem Beispiel „die letzten Tage vor dem Wettkampf“ ziemlich schnell, wo Theorie und Alltag auseinandergehen. Kurz vor dem Start bringt hektisches Nachholen selten etwas. Gerade an stressigen Tagen brauche ich eine kleine Variante, die ohne Vorbereitung funktioniert.

Das wäre mir als pauschale Empfehlung zu weitgehend. Man merkt bei dem Beispiel „die letzten Tage vor dem Wettkampf“ ziemlich schnell, wo Theorie und Alltag auseinandergehen. Kurz vor dem Start bringt hektisches Nachholen selten etwas. Gerade an stressigen Tagen brauche ich eine kleine Variante, die ohne Vorbereitung funktioniert.
Jule Dietrich am Freitag, 11. November 2016 08:35

Danke, das ist eine hilfreiche Ergänzung. Die Rückfrage ist berechtigt; ich würde dabei vor allem die Umsetzbarkeit im Alltag beachten. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Mir fehlt manchmal die Diskussion darüber, für wen ein Tipp gerade ausdrücklich nicht geeignet ist. Der Unterschied zwischen ausprobieren und blind übernehmen wird in Diskussionen manchmal zu wenig betont. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen.

Danke, das ist eine hilfreiche Ergänzung. Die Rückfrage ist berechtigt; ich würde dabei vor allem die Umsetzbarkeit im Alltag beachten. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Mir fehlt manchmal die Diskussion darüber, für wen ein Tipp gerade ausdrücklich nicht geeignet ist. Der Unterschied zwischen ausprobieren und blind übernehmen wird in Diskussionen manchmal zu wenig betont. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen.
Fabian Lang am Montag, 22. August 2016 20:01

Nach mehreren Anläufen sehe ich das inzwischen gelassener: wie sehr „die Verpflegung unterwegs“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ich bin bei solchen Fragen vorsichtig mit endgültigen Antworten, weil Ausgangslage und Ziel ziemlich verschieden sein können. Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung. Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Wie gehst du damit um, wenn die Woche kurzfristig komplett anders läuft?

Nach mehreren Anläufen sehe ich das inzwischen gelassener: wie sehr „die Verpflegung unterwegs“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ich bin bei solchen Fragen vorsichtig mit endgültigen Antworten, weil Ausgangslage und Ziel ziemlich verschieden sein können. Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung. Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Wie gehst du damit um, wenn die Woche kurzfristig komplett anders läuft?
Anna Kramer am Freitag, 26. August 2016 09:40

Genau bei diesem Punkt würde ich unterscheiden. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Ich lese solche Erfahrungen besonders gern, wenn neben dem Ergebnis auch die schwierigen Phasen beschrieben werden. Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird. Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe.

Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Ist dir dabei ein typischer Fehler aufgefallen? Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, meine eigene Sicht etwas weniger absolut zu nehmen. Weniger Druck hat bei mir nicht weniger Entwicklung bedeutet, sondern häufig genau das Gegenteil. Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann.

Genau bei diesem Punkt würde ich unterscheiden. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Ich lese solche Erfahrungen besonders gern, wenn neben dem Ergebnis auch die schwierigen Phasen beschrieben werden. Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird. Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe.

Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Ist dir dabei ein typischer Fehler aufgefallen? Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, meine eigene Sicht etwas weniger absolut zu nehmen. Weniger Druck hat bei mir nicht weniger Entwicklung bedeutet, sondern häufig genau das Gegenteil. Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann.
Paula Hoffmann am Sonntag, 21. August 2016 19:57

Ich bin da etwas pragmatischer unterwegs: warum ich beim Thema „die Planung im Vorfeld“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Trotzdem kann eine individuelle Lösung richtig sein, auch wenn sie für die Mehrheit nicht passt. Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht.

Ich bin da etwas pragmatischer unterwegs: warum ich beim Thema „die Planung im Vorfeld“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Trotzdem kann eine individuelle Lösung richtig sein, auch wenn sie für die Mehrheit nicht passt. Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht.
Nadine M. am Montag, 22. August 2016 21:50

Bei mir hat sich das nach einiger Zeit verändert. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, meine eigene Sicht etwas weniger absolut zu nehmen. Ich würde das auch nicht auf alle übertragen wollen; selbst innerhalb einer Trainingsgruppe sind die Unterschiede groß. Ich lese solche Erfahrungen besonders gern, wenn neben dem Ergebnis auch die schwierigen Phasen beschrieben werden. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. Hat sich das bei dir auch langfristig bewährt? Wie groß ist aus deiner Sicht der Unterschied zwischen Theorie und Umsetzung?

Bei mir hat sich das nach einiger Zeit verändert. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, meine eigene Sicht etwas weniger absolut zu nehmen. Ich würde das auch nicht auf alle übertragen wollen; selbst innerhalb einer Trainingsgruppe sind die Unterschiede groß. Ich lese solche Erfahrungen besonders gern, wenn neben dem Ergebnis auch die schwierigen Phasen beschrieben werden. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. Hat sich das bei dir auch langfristig bewährt? Wie groß ist aus deiner Sicht der Unterschied zwischen Theorie und Umsetzung?
Valentin Lenz am Samstag, 14. Januar 2017 16:55

Bei „die letzten Tage vor dem Wettkampf“ komme ich zu einer anderen Gewichtung. Mir hilft es, dabei nicht alles gleichzeitig optimieren zu wollen. Die praktische Frage ist für mich die letzten Tage vor dem Wettkampf. Kurz vor dem Start bringt hektisches Nachholen selten etwas. Wenn die Rahmenbedingungen nicht passen, bringt die schönste Theorie wenig. Das kleine Detail hätte ich früher wahrscheinlich gar nicht wahrgenommen. Was mich überzeugt, ist weniger die reine Theorie als der Versuch über mehrere normale Wochen. Vor allem die Erholung danach wird in solchen Vergleichen oft vergessen.

Bei „die letzten Tage vor dem Wettkampf“ komme ich zu einer anderen Gewichtung. Mir hilft es, dabei nicht alles gleichzeitig optimieren zu wollen. Die praktische Frage ist für mich die letzten Tage vor dem Wettkampf. Kurz vor dem Start bringt hektisches Nachholen selten etwas. Wenn die Rahmenbedingungen nicht passen, bringt die schönste Theorie wenig. Das kleine Detail hätte ich früher wahrscheinlich gar nicht wahrgenommen. Was mich überzeugt, ist weniger die reine Theorie als der Versuch über mehrere normale Wochen. Vor allem die Erholung danach wird in solchen Vergleichen oft vergessen.
Niklas Arslan am Montag, 15. August 2016 18:36

Ich komme eher aus einer anderen sportlichen Ecke: dass Fragen zu „das Pacing über mehrere Disziplinen“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ohne die Ausgangslage zu kennen, würde ich mit einem konkreten Ratschlag eher zurückhaltend sein. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken.

Ich komme eher aus einer anderen sportlichen Ecke: dass Fragen zu „das Pacing über mehrere Disziplinen“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ohne die Ausgangslage zu kennen, würde ich mit einem konkreten Ratschlag eher zurückhaltend sein. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken.
Benedikt Vogel am Montag, 15. August 2016 22:56

Mir fehlt bei der Betrachtung noch ein kleiner Baustein. Den Einwand aus dem vorherigen Kommentar finde ich durchaus bedenkenswert. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Wichtig wäre mir, zwischen einem Gefühl im Moment und einem längerfristigen Muster zu unterscheiden. Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten. Der Unterschied zwischen ausprobieren und blind übernehmen wird in Diskussionen manchmal zu wenig betont. In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Hat sich das bei dir auch langfristig bewährt?

Mir fehlt bei der Betrachtung noch ein kleiner Baustein. Den Einwand aus dem vorherigen Kommentar finde ich durchaus bedenkenswert. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Wichtig wäre mir, zwischen einem Gefühl im Moment und einem längerfristigen Muster zu unterscheiden. Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten. Der Unterschied zwischen ausprobieren und blind übernehmen wird in Diskussionen manchmal zu wenig betont. In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Hat sich das bei dir auch langfristig bewährt?
Benedikt Klein am Freitag, 12. August 2016 18:49

Was mir an dem Ansatz gefällt: dass Fragen zu „die Wettkampfnervosität“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Wie gehst du damit um, wenn die Woche kurzfristig komplett anders läuft?

Was mir an dem Ansatz gefällt: dass Fragen zu „die Wettkampfnervosität“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Wie gehst du damit um, wenn die Woche kurzfristig komplett anders läuft?
Clara Yilmaz am Sonntag, 15. Januar 2017 20:46

Das ist ein guter Einwand. Zu deiner Frage: Ich würde zuerst die persönlichen Rahmenbedingungen anschauen. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung.

Das ist ein guter Einwand. Zu deiner Frage: Ich würde zuerst die persönlichen Rahmenbedingungen anschauen. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung.
Tom O. am Sonntag, 15. Januar 2017 22:40

Das kann ich gut nachvollziehen. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Der Unterschied zwischen ausprobieren und blind übernehmen wird in Diskussionen manchmal zu wenig betont. Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten. Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, meine eigene Sicht etwas weniger absolut zu nehmen. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Wie würdest du den Einstieg möglichst unkompliziert gestalten? Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. Wie setzt du das praktisch um, ohne alles durchzuplanen?

Das kann ich gut nachvollziehen. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Der Unterschied zwischen ausprobieren und blind übernehmen wird in Diskussionen manchmal zu wenig betont. Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten. Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, meine eigene Sicht etwas weniger absolut zu nehmen. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Wie würdest du den Einstieg möglichst unkompliziert gestalten? Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. Wie setzt du das praktisch um, ohne alles durchzuplanen?
Laufgast am Samstag, 22. Oktober 2016 22:08

Aus dem Verein höre ich dazu sehr verschiedene Meinungen: wie sehr „die Verpflegung unterwegs“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung. Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe.

Aus dem Verein höre ich dazu sehr verschiedene Meinungen: wie sehr „die Verpflegung unterwegs“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung. Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe.
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