Dr. Markus Groß
Carl-Langhans-Str. 8
40789 Monheim
Da ich letztes Mal 2015 als Helfer die Radstrecke abgesichert hatte, habe ich für dieses Jahr einen Freistart bekommen und musste somit auf jeden Fall als Athlet teilnehmen. Die Vorzeichen waren gar nicht günstig. Etwa vier Tage vor dem Wettkampftag wurde der Zülpicher Badesee, in dem der Schwimmteil stattfinden sollte, wegen Verdacht auf eine Blaualgenbelastung gesperrt. Beinah wäre aus dem Triathlon ein Bike&Run oder Duathlon geworden, allerdings gab es auch schon zwei Tage später wieder Entwarnung, dass doch alles nicht so schlimm war wie zunächst befürchtet.
Die Tage zuvor war eigentlich noch ganz schönes Wetter, zumindest war es überwiegend trocken, aber ausgerechnet am Raceday mussten Wolken aufziehen und es war – zumindest leichter – Regen angekündigt. Die Ankündigung hat sich dann auch ziemlich schnell bewahrheitet und ziemlich windig war es am Sonntag auch. Daher hatte ich mir vorsorglich ein langärmliges Radtrikot mitgenommen, worauf ich vielleicht doch besser verzichtet hätte (dazu später mehr). Im ziemlichen Wind ging es erst einmal an das Einrichten der eigenen Wechselzone. Diese waren sehr großzügig und praktischerweise einzeln nummeriert, so dass man nicht lange suchen musste. Ich hatte die Startnummer 12, da Helfer von 2015 ja quasi schon ein Jahr im Voraus angemeldet waren, und kam mir daher fast schon wie ein VIP oder Profi vor. Nach der Einrichtung ging es erst einmal zur Wettkampfbesprechung und das eigentlich nur um das für die meisten Triathleten wichtige „Neo ja oder nein“ zu erfahren. Der Orgaleiter hat dann jede Menge Geschichten rund um die neuen Sponsoren und geänderte Radstrecke erzählt und die Frage die allen unter den Nägel brannte gar nicht beantwortet. Es wurde langsam schon für den Start eng und dann auf die Frage „ob es noch Fragen gäbe“ wurde aus dem Auditorium die Frage „Neo?“ von allen Seiten gerufen. „Das würde doch schon seit Stunden an der Information (keine Ahnung wo die sein sollte) stehen... JA!“. Daraufhin stürmten alle zur Wechselzone, um sich in den Neoprenanzug zu schälen und dann schnell ab Richtung See.
Das wäre so schnell gar nicht nötig gewesen, da wohl ein Auto auf der gesperrten Radstrecke stand, das zunächst einmal entfernt werden musste. Ich war eh im Startblock zwei und konnte mich so erst einmal ein wenig einschwimmen, als die Frauen schon einmal in einer Gruppe zum Schwimmen geschickt wurden. 15 Minuten später wäre der Startblock Männer1 und nochmal 15 Minuten mein Startblock dran gewesen. Auch ohne die Zeit zu stoppen hatte ich mich schon sehr gewundert, weshalb die Frauen so lange gebraucht hatten, da der Startschuss für unsere Gruppe kurz bevor stand und noch nicht einmal die erste Frau aus dem Wasser war. Den Grund habe ich auch erst später erfahren, da offenbar die zweite Boje der 750m Schwimmstrecke abgetrieben ist und das wohl keiner wirklich bemerkt hatte. Somit war die Schwimmstrecke der Frauen (und vermutlich auch der Männer1) deutlich länger als geplant. Gerüchteweise irgendwas zwischen 1000 und 1600 Meter, wobei ich nicht weiß, wo diese Angaben herkommen, oder ob die Differenz evtl. aus der vorwegtreibenden Boje resultieret. Unser Startblock hat dann die Anweisung vom Race Offical bekomme als zweite Boje, die fest verankerte rote Boje zu nehmen. Wie lang damit unsere Schwimmstrecke am Ende war, weiß offenbar bis heute keiner. Ich schätze mal, dass es den 750m entsprach, da ich aber etwas Probleme bei der Orientierung zu den beiden Bojen hatte, bin ich sicher auch was mehr geschwommen. So raus aus dem Wasser und ab Richtung Wechselzone. Der erste ungeplante Stopp kam, weil ich meine Badekappe und Brille auf dem Weg dorthin verloren hatte. Das mit dem locker im Arm des Neos stecken lassen, musste ich also noch einmal üben. Netterweise hat mir ein andere Athlet etwas von hinten zugerufen (und ich habe mich auch angesprochen gefühlt) und die Brille aufgehoben und mir entgegengereicht. Jetzt heißt es nur schnell raus aus dem Gummianzug und schnell auf die Radstrecke.
Da der Regen ausgerechnet noch stärker geworden war, wollte ich dann doch die Regenjacke anziehen und habe da gleich die Lektion gelernt, dass man alles was man in der Wechselzone anziehen will/muss besser dort offen hingelegt wird. Als musste ich erst einmal mit feuchten und klammen Fingern den kleinen Reißverschluss an der Jacke öffnen. Clevererweise habe ich mich dann auch noch für eine Jacke entschieden, bei der man die Arme auch noch mit Reißverschluss abtrennen konnte, um diese als Weste zu benutzen. Natürlich habe ich in der Hektik erst am linken Arm versucht die Jacke zu öffnen und mich gewundert, weshalb die nicht wirklich aufgeht, um diese dann wieder zu schließen und das Spiel an der rechten Seite zu wiederholen. Gefühlt habe ich fünf Minuten mit der Jacke verbracht und diese dann genervt und ungeöffnet in die Wechselbox zu schmeißen und ohne Jacke loszufahren. Wenigstens ging dann die Radstrecke mit einigen Höhenmetern relativ problemlos und ohne technische Probleme und ich habe jede Menge Leute, die wegen meiner „Jackenpanne“ vor mir auf die Radstrecke gekommen waren, wieder überholt.
Der nächste Stolperstein sollte aber dann in der Wechselzone auf dem Weg zum Laufen kommen. Ich war schon voll auf die Abläufe (Rad abstellen, Helm absetzten, Radschuhe aus...) konzentriert, als ein Race Offial auf mich zugestürmt kam und mich relativ fordernd mit „die Linie ist nicht ohne Grund da“ anschrie. Ich wusste zunächst gar nicht was los war und wollte schon gereizt etwas zurückrufen, aber konnte mich dann doch noch bremsen und habe so evtl. eine Zeitstrafe oder schlimmeres verhindert. Angeblich hätte ich die Mountline überfahren, was ja verboten ist. In der Hektik kann ich das natürlich nicht mehr rekonstruieren und mich wundert es, dass der Wettkampfrichter der direkt neben der Linie stand, nichts gesagt hat. Der Wettkampfrichter in der Wechselzone war deutlich davon entfernt, aber „mea culpa, mea maxima culpa“ und ich konnte mich zum Laufen umziehen.
Das Laufen ging dann wirklich gut und ich habe einen um den anderen Läufer überholt und bin mit einem sehr guten Gefühl und einem trotz der vielen Stolpersteine guten Ergebnis im Ziel angekommen. Gesamtplatz 33 und Altersklasseplatz 8 finde ich mal gar nicht so schlecht. Generalprobe geglückt und die Fehler die da passieren, sollen ja in der Premiere nicht mehr auftreten.
750m Schwimmen (00:18:16) - 22km Rad - (00:49:45) - 5km Laufen (00:22:45)
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Dr. Markus Groß
Carl-Langhans-Str. 8
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Kommentare 84
Mir hilft es, das in zwei Teile zu zerlegen: warum ich beim Thema „die Verpflegung unterwegs“ inzwischen weniger dogmatisch bin. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Ich würde das auch nicht auf alle übertragen wollen; selbst innerhalb einer Trainingsgruppe sind die Unterschiede groß. Gibt es für dich eine Grenze, ab der der Aufwand nicht mehr lohnt?
Ich sehe es ein bisschen anders. Den Einwand aus dem vorherigen Kommentar finde ich durchaus bedenkenswert. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Gab es einen Punkt, an dem du deine Einschätzung korrigieren musstest?
Das passt zu meiner Erfahrung, jedenfalls teilweise. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. Gerade die Momente, in denen es nicht nach Plan geht, verraten viel über die Qualität eines Vorgehens. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken. Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal anfangen würdest?
Dafür gibt es meiner Meinung nach keine Universallösung. Die Rückfrage ist berechtigt; ich würde dabei vor allem die Umsetzbarkeit im Alltag beachten. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht. Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten. Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum. Wie groß ist aus deiner Sicht der Unterschied zwischen Theorie und Umsetzung?
Dafür gibt es meiner Meinung nach keine Universallösung. Auf die Frage gibt es nach meiner Erfahrung keine Antwort, die bei allen passt. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe.
Bei uns in der Trainingsgruppe ist das ein Dauerthema: dass Fragen zu „die Planung im Vorfeld“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten. Ich musste erst lernen, die Form an einem einzelnen Tag nicht mit der langfristigen Entwicklung zu verwechseln. Ich bin bei solchen Fragen vorsichtig mit endgültigen Antworten, weil Ausgangslage und Ziel ziemlich verschieden sein können. Ich würde das auch nicht auf alle übertragen wollen; selbst innerhalb einer Trainingsgruppe sind die Unterschiede groß. Hat sich das bei dir auch langfristig bewährt?
In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken. Es gibt durchaus Tage, an denen ein einfaches Vorgehen mehr bringt als eine weitere Optimierung. Wie setzt du das praktisch um, ohne alles durchzuplanen? Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. Weniger Druck hat bei mir nicht weniger Entwicklung bedeutet, sondern häufig genau das Gegenteil.Auf dem Papier klingt vieles leicht; in der Woche mit Terminen sieht es dann anders aus: wie sehr „die Wettkampfnervosität“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren.
Bei diesem Thema bin ich inzwischen vorsichtiger geworden. Beim Lesen dachte ich sofort an Material sortieren vor einem Probestart. Eine Generalprobe zeigt vor allem, wo die Abläufe noch haken. Im Rückblick war nicht der einzelne harte Tag entscheidend, sondern die Folge von vielen normalen Tagen.
Dazu hätte ich tatsächlich eine Frage: warum ich beim Thema „den Unterschied zwischen Trainingsgefühl und Renntag“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit.
Das ist ein guter Einwand. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Gleichzeitig sollte aus einer einzelnen guten Erfahrung keine allgemeine Empfehlung werden. Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten.
Bei der Schlussfolgerung bin ich noch nicht ganz bei dir. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann. Wie viel Spielraum lässt du dir dabei bewusst?
Kurze Gegenfrage in die Runde: ob man „die Planung im Vorfeld“ wirklich so einfach beurteilen kann. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Ganz ohne Struktur würde ich es trotzdem nicht angehen, sonst verschiebt sich das Thema immer auf morgen. In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender.
Interessanter Gedanke. Den Einwand aus dem vorherigen Kommentar finde ich durchaus bedenkenswert. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Ich würde nicht nur auf das Ergebnis schauen, sondern darauf, wie der Weg dorthin ausgesehen hat. Weniger Druck hat bei mir nicht weniger Entwicklung bedeutet, sondern häufig genau das Gegenteil. Wie viel Spielraum lässt du dir dabei bewusst?
Mir fehlt bei der Betrachtung noch ein kleiner Baustein. Den Einwand aus dem vorherigen Kommentar finde ich durchaus bedenkenswert. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren.
Bei mir hat sich das nach einiger Zeit verändert. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann. Ich lese solche Erfahrungen besonders gern, wenn neben dem Ergebnis auch die schwierigen Phasen beschrieben werden. Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. Was hat bei dir am meisten verändert?
Genau bei diesem Punkt würde ich unterscheiden. Auf die Frage gibt es nach meiner Erfahrung keine Antwort, die bei allen passt. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus.
Was ich aus ähnlichen Situationen mitgenommen habe: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die Wettkampfnervosität“ ausfallen. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Ein Gegenargument ist für mich allerdings, dass Menschen mit wenig Trainingserfahrung andere Prioritäten brauchen. Ich bin bei solchen Fragen vorsichtig mit endgültigen Antworten, weil Ausgangslage und Ziel ziemlich verschieden sein können.
Die Frage habe ich mir auch gestellt. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Ich würde nicht nur auf das Ergebnis schauen, sondern darauf, wie der Weg dorthin ausgesehen hat. Am Ende zählt für mich, ob die Idee über mehrere Wochen trägt und nicht nur am ersten motivierten Montag. Ich würde das auch nicht auf alle übertragen wollen; selbst innerhalb einer Trainingsgruppe sind die Unterschiede groß. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Für mich ist die Kombination aus persönlichem Eindruck und einem realistischen Plan am wichtigsten. Woran merkst du, dass du an der richtigen Stelle nachjustierst? Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten. Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal anfangen würdest?
Einverstanden, allerdings nur mit einer Einschränkung. Die Rückfrage ist berechtigt; ich würde dabei vor allem die Umsetzbarkeit im Alltag beachten. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte.
Das lässt sich aus meiner Sicht nicht ganz pauschal beantworten: dass Fragen zu „den Unterschied zwischen Trainingsgefühl und Renntag“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus.