Dr. Markus Groß
Carl-Langhans-Str. 8
40789 Monheim
Was sind die Cologne Triathlon Rookies? Bereits seit dem Jahr 2010 gibt es das Projekt, bei dem Triathlon-Neulingen und Interessierten die Möglichkeit gegeben wird, sich mit strukturiertem und fundiertem Training, kompetenten Trainern und viel Spaß auf den (ersten) persönlichen Triathlon in Köln vorzubereiten. Gemeinsam mit anderen "Neu-Triathleten" soll man die verschiedenen Facetten des Vielseitigkeitssports Triathlon gemeinsam und umfassend erlernen. Das Angebot des etwa vier monatigen Kurses reicht von den Grundlagen der drei Disziplinen bis hin zu praktischen Tipps für den Wettkampf und der vielen weiteren Aspekte des Ausdauersports (Ernährungstipps, Koppeltraining, Materialauswahl, Radreparaturkurs ;o) etc.).
Ich könnte ja jetzt ein wenig Klugscheißern, dass der Begriff Projekt hier jetzt falsch gewählt wurde. Einem Projekt ist die Einmaligkeit eigen und wenn die Organisatoren dies nun bereits zum siebten Mal durchführen, ist diese Einmaligkeit nicht mehr gegeben. Aber da es ja für jeden der Teilnehmer einmalig ist, sollte ich mich daran nicht weitere stören. Die Betreuung der Anfänger wird in dem Kurs durch die erfahrenen Trainer Henning Richter (KölnTriathlon e.V., C-Trainer Triathlon NRWTV), Clemens Sandscheper (Trainer TV Rodenkirchen und Inhaber, cms coaching), Jochen Lerch (Übungsleiter C, KölnTriathlon e.V.) sowie dem Kölner Triathlon-Profi Johann Ackermann (Mach3 e.V.) und weitere Co-Trainer sichergestellt.
Eigentlich hatte ich dieses Seminar schon im letzten Jahr für mich entdeckt, allerdings lief es da schon gut einen Monat und ein Einstieg wäre vermutlich nicht mehr sinnvoll möglich gewesen. Dieses Jahr starten die Cologne Triathlon Rookies Anfang Mai und läuft bis die Ziellinie beim Cologne Triathlon Weekend vom 2. bis 4. September 2016 überschritten wurde (entweder auf der Smart- [0,7 – 26 – 7 km] oder der Olympic- [1,5 – 40 – 10 km] Distanz).
Genauso einen Einstig in den Triathlonsport hatte ich mir eigentlich auch von einem der Bonner Triathlon Vereine (SSF Bonn und PSV Bonn) gewünscht. Diese hätten es eigentlich ziemlich einfach eine Gruppe von Anfängern mit einem ergänzenden Rahmenprogramm in die eh angebotenen Trainingsgruppen zu integrieren. Aber meine Anfragen und Bemühungen vor über einem Jahr an die Vereine sind frucht- bzw. antwortlos geblieben und daher habe mich dem Motto „Keine Einstiegshürden! Niemand muss Angst haben, "zu langsam" zu sein. Das Ziel ist das Ziel!“ für 2016 den Cologne Rookies angeschlossen.
Der regelmäßige Trainingsplan umfasst logischerweise drei Trainingseinheiten pro Woche mit Schwimmen, Laufen und Radfahren. Dazu gibt es noch komplementäre Einheiten mit Koppeltraining, einem Radpflege/-reparatur Kurs, Faszien Training und Probetriathlons. Außerdem noch spezielle und vergünstige Angebote für das Bikefitting, Laktat-Feldstufentest und ergänzende Schwimmseminare. Danach sollte man eigentlich fit für einen größeren Triathlon sein und mein Ziel ist die olympische Distanz in Köln, wenn die Fitness mitspielt.
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Dr. Markus Groß
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Kommentare 90
Das beschreibt den Konflikt ziemlich gut. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Ich würde nicht nur auf das Ergebnis schauen, sondern darauf, wie der Weg dorthin ausgesehen hat. Es gibt durchaus Tage, an denen ein einfaches Vorgehen mehr bringt als eine weitere Optimierung. Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. Ich bin bei solchen Fragen vorsichtig mit endgültigen Antworten, weil Ausgangslage und Ziel ziemlich verschieden sein können. Hat sich das bei dir auch langfristig bewährt?
Interessanter Gedanke. Den Einwand aus dem vorherigen Kommentar finde ich durchaus bedenkenswert. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Würdest du das Einsteigern genauso empfehlen?
In meinem Alltag in München sehe ich den Punkt etwas anders. Ich habe beim Lesen an einen ganz normalen Trainingstag gedacht. Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit: gemeinsames Training mit neuen Leuten. Eine Anfängergruppe nimmt Druck heraus, wenn Fragen erlaubt sind. Zwischen Arbeit und Terminen merke ich häufig erst später, wo die Grenze liegt. Im Verein habe ich dazu schon sehr unterschiedliche Herangehensweisen gesehen. Die Frage nach dem Zeitbudget wird erstaunlich oft erst am Schluss gestellt. Vor allem die Erholung danach wird in solchen Vergleichen oft vergessen. Mich beschäftigt eher etwas anderes: Was war in der Gruppe am hilfreichsten?
Das ist ein guter Einwand. Die Rückfrage ist berechtigt; ich würde dabei vor allem die Umsetzbarkeit im Alltag beachten. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Ohne die Ausgangslage zu kennen, würde ich mit einem konkreten Ratschlag eher zurückhaltend sein. Ich würde das auch nicht auf alle übertragen wollen; selbst innerhalb einer Trainingsgruppe sind die Unterschiede groß. Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten.
Zu „gemeinsames Training mit neuen Leuten“ habe ich eine ziemlich praktische Sicht. Ich sehe das etwas nüchterner. Bei diesem Thema denke ich besonders an gemeinsames Training mit neuen Leuten. Eine Anfängergruppe nimmt Druck heraus, wenn Fragen erlaubt sind. Ein Plan, den ich auch am Mittwochabend noch umsetzen kann, ist mir meistens mehr wert.
Die Perspektive fehlte mir bisher: dass Fragen zu „das Pacing über mehrere Disziplinen“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Gerade die Momente, in denen es nicht nach Plan geht, verraten viel über die Qualität eines Vorgehens. Am Ende zählt für mich, ob die Idee über mehrere Wochen trägt und nicht nur am ersten motivierten Montag.
Ich komme eher aus einer anderen sportlichen Ecke: warum ich beim Thema „die Wettkampfnervosität“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus.
Ein Detail bei „gemeinsames Training mit neuen Leuten“ würde ich noch erwähnen. Ich sehe das etwas nüchterner. Bei diesem Thema denke ich besonders an gemeinsames Training mit neuen Leuten. Eine Anfängergruppe nimmt Druck heraus, wenn Fragen erlaubt sind. Gerade an stressigen Tagen brauche ich eine kleine Variante, die ohne Vorbereitung funktioniert. Im Verein habe ich dazu schon sehr unterschiedliche Herangehensweisen gesehen. Eine lange Pause und ein übervoller Kalender erfordern eben unterschiedliche Lösungen. Es macht eben einen Unterschied, ob man ausgeruht oder direkt nach einem vollen Arbeitstag startet.
Schön, dass du das ansprichst. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird. Der Unterschied zwischen ausprobieren und blind übernehmen wird in Diskussionen manchmal zu wenig betont. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann. Gab es einen Punkt, an dem du deine Einschätzung korrigieren musstest? Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Am Ende zählt für mich, ob die Idee über mehrere Wochen trägt und nicht nur am ersten motivierten Montag. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz.
Mir hilft es, das in zwei Teile zu zerlegen: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „den Unterschied zwischen Trainingsgefühl und Renntag“ ausfallen. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus. Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal anfangen würdest?
Man kann das auch anders betrachten: wie sehr „den Unterschied zwischen Trainingsgefühl und Renntag“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Ein kontrollierter Beginn zahlt sich gerade bei langen Rennen häufig aus.
Schön, dass du das ansprichst. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, meine eigene Sicht etwas weniger absolut zu nehmen. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. Ich lese solche Erfahrungen besonders gern, wenn neben dem Ergebnis auch die schwierigen Phasen beschrieben werden. Es gibt durchaus Tage, an denen ein einfaches Vorgehen mehr bringt als eine weitere Optimierung. Woran merkst du, dass du an der richtigen Stelle nachjustierst?
Würde ich so nicht verallgemeinern. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Ein Gegenargument ist für mich allerdings, dass Menschen mit wenig Trainingserfahrung andere Prioritäten brauchen. In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann. Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum. Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe. Ist das bei dir eher eine Frage des Trainings oder des Alltags?
Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht. Es gibt durchaus Tage, an denen ein einfaches Vorgehen mehr bringt als eine weitere Optimierung. Wie würdest du den Einstieg möglichst unkompliziert gestalten? Gerade die Momente, in denen es nicht nach Plan geht, verraten viel über die Qualität eines Vorgehens. Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird. Ich musste erst lernen, die Form an einem einzelnen Tag nicht mit der langfristigen Entwicklung zu verwechseln. Gab es einen Punkt, an dem du deine Einschätzung korrigieren musstest?Mit etwas Abstand würde ich heute sagen: warum ich beim Thema „den Unterschied zwischen Trainingsgefühl und Renntag“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Bei meiner letzten Veranstaltung war die mentale Ruhe fast wichtiger als die letzte Trainingseinheit. Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird.
Ich würde gern eine Nuance ergänzen: warum ich beim Thema „den Unterschied zwischen Trainingsgefühl und Renntag“ inzwischen weniger dogmatisch bin. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Vor meinem ersten Start hatte ich mehr Fragen zur Organisation als zur eigentlichen Leistung. Der Unterschied zwischen ausprobieren und blind übernehmen wird in Diskussionen manchmal zu wenig betont. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Für mich ist die Kombination aus persönlichem Eindruck und einem realistischen Plan am wichtigsten. Es gibt durchaus Tage, an denen ein einfaches Vorgehen mehr bringt als eine weitere Optimierung.
Würdest du das Einsteigern genauso empfehlen? Ich lese solche Erfahrungen besonders gern, wenn neben dem Ergebnis auch die schwierigen Phasen beschrieben werden. Am Ende zählt für mich, ob die Idee über mehrere Wochen trägt und nicht nur am ersten motivierten Montag. Ich würde das auch nicht auf alle übertragen wollen; selbst innerhalb einer Trainingsgruppe sind die Unterschiede groß. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. Würdest du das Einsteigern genauso empfehlen? Ich musste erst lernen, die Form an einem einzelnen Tag nicht mit der langfristigen Entwicklung zu verwechseln. Hat sich das bei dir auch langfristig bewährt?Das ist ein guter Einwand. Auf die Frage gibt es nach meiner Erfahrung keine Antwort, die bei allen passt. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken.
Interessanter Gedanke. In der Wechselzone vergisst man erstaunlich schnell Dinge, die zuhause selbstverständlich waren. Es ist überraschend, wie viel ein freundliches Wort an der Strecke bewirken kann. Am Ende zählt für mich, ob die Idee über mehrere Wochen trägt und nicht nur am ersten motivierten Montag.
Das ist einer der Punkte, bei denen mir einfache Lösungen lieber sind. Mein erster Gedanke war gemeinsames Training mit neuen Leuten. Eine Anfängergruppe nimmt Druck heraus, wenn Fragen erlaubt sind.
Genau an dieser Stelle würde ich nachfragen, wie die Woche drumherum aussah. Mein erster Gedanke war gemeinsames Training mit neuen Leuten. Eine Anfängergruppe nimmt Druck heraus, wenn Fragen erlaubt sind. Zwischen Arbeit und Terminen merke ich häufig erst später, wo die Grenze liegt. Die Frage nach dem Zeitbudget wird erstaunlich oft erst am Schluss gestellt. Mich interessieren genau solche unspektakulären Erfahrungen, weil sie wiederholbar sind. Ein Gespräch mit anderen hat mir da mehr geholfen als noch eine neue App.
Der Beitrag „Die Cologne Triathlon Rookies“ erinnert mich an eine frühere Diskussion. Beim Lesen dachte ich sofort an gemeinsames Training mit neuen Leuten. Eine Anfängergruppe nimmt Druck heraus, wenn Fragen erlaubt sind. Eine einzelne gute Woche kann täuschen, deshalb schaue ich lieber auf mehrere Wochen. Ich würde den Effekt nicht nach einer einzigen Einheit beurteilen. Solange das auch mit einem unruhigen Familienkalender funktioniert, bin ich dabei. Für eine vollständige Empfehlung fehlen mir ein paar Informationen zur Ausgangslage. Eine Rückfrage: Was war in der Gruppe am hilfreichsten?