Dr. Markus Groß
Carl-Langhans-Str. 8
40789 Monheim
Eigentlich gehe ich davon aus, dass jeder Hobby- oder Breitensportler mit der normalen Ernährung hinreichend versorgt sein sollte für seinen Sport. Zumindest dann wenn er nicht in irgendwelche Extreme oder einseitige Ernährung geht. Daher benötigt man als nicht-Profi vermutlich keine Nahrungsergänzungsmittel. Dennoch gibt es Sporternährung, die aus meiner persönlichen Sicht sehr praktisch ist.
Fangen wir mit der obligatorischen Trinkflasche und ihrem Inhalt an. Gerade wenn man beim Ausdauersport viel schwitzt, ist es unerlässlich, das man den Flüssigkeitsverlust wieder ausgleicht. Auch beim Schwimmen sollte man dies nicht vernachlässigen, auch wenn man dort das Schwitzen nicht so wirklich merkt. Nun würde für den Ausgleich sicher auch profanes stilles Wasser ausreichen, aber die relativ geschmackslose Flüssigkeit ist im Mund (der ja auch schnell austrocknet) nicht wirklich erfrischend. Hier wird ja oft Apfelschorle als das ideale Sportlergetränk empfohlen. Da (fertige) Apfelschorle aber zumeist mit Kohlensäure versetzt ist, ist das für das Trinken beim Sport nicht unbedingt geeignet. Daher habe ich mir einen Mineralsirup von Best Body in der Geschmacksrichtung Sauerkirsche als meinen Favoriten zurechtgelegt. Der Sirup ist zuckerfrei und somit klebt auch nichts, wenn bei den Sportflaschen schon mal etwas daneben geht. Die Mischung ist im Verhältnis 1:80 angegeben, wobei ich den eher noch höher verdünne. Somit reicht eine ein Liter Flasche Mineralssirup für 160 Füllungen der Sportflasche. Ob die enthaltenen Mineralien nun wirklich nützlich sind weiß ich nicht, allerdings schaden diese sicherlich auch nicht, da man ja beim Schwitzen verstärkt Mineralien verliert.
Da ich mindestens zwei Stunden vor einer Trainingseinheit nichts (Schweres) zu essen vertrage, sonst bekomme ich schon mal Magenkrämpfe oder Seitenstechen, hat sich bei mir bei aufkommendem Hunger eine Art Müsliriegel als Favorit heraus gestellt. Hier sind klassische Haferlocken mit verschiedenen Zuckerarten zu einem lockeren Riegel gepresst. Dieser sorgt für einen leicht gefüllten Magen und versorgt einen für längere Zeit mit Kohlehydrate, die unerlässlich sind für das Ausdauertraining. Diesen Riegel gibt es sogar in einer Variante mit Koffein und ist damit ideal, wenn man früh morgens trainieren möchte.
Kommen wir noch zu der wichtigen Rubrik des Dopings. Hier habe ich Kaffee - das enthaltene Koffein stand noch bis 2004 auf der Dopingliste der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) – und Schokolade, vorzugsweise Ritter Sport Mousse au Chocolate auf meinem Trainingsplan :-)
Deine Bewertung – kurz und unkompliziert.
Schick die Geschichte jemandem, den sie interessieren könnte.
Wähle eine Stimmung – die Reaktionen werden wie bisher gezählt.
Wenn Sie den Blog-Beitrag abonnieren, senden wir Ihnen eine E-Mail, sobald es Updates auf dieser Website gibt.
Dr. Markus Groß
Carl-Langhans-Str. 8
40789 Monheim
Kommentare 100
Das erinnert mich daran, wie ich angefangen habe: wie sehr „die Mahlzeiten im normalen Tagesablauf“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Mein Körper reagiert vor längeren Einheiten nicht jeden Tag gleich. Die Verträglichkeit vor dem Sport ist mindestens so individuell wie der Geschmack. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. Gerade die Momente, in denen es nicht nach Plan geht, verraten viel über die Qualität eines Vorgehens. Es gibt durchaus Tage, an denen ein einfaches Vorgehen mehr bringt als eine weitere Optimierung. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken.
Wie groß ist aus deiner Sicht der Unterschied zwischen Theorie und Umsetzung? Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Am Ende zählt für mich, ob die Idee über mehrere Wochen trägt und nicht nur am ersten motivierten Montag. Wie groß ist aus deiner Sicht der Unterschied zwischen Theorie und Umsetzung? Ich würde das auch nicht auf alle übertragen wollen; selbst innerhalb einer Trainingsgruppe sind die Unterschiede groß. Ich musste erst lernen, die Form an einem einzelnen Tag nicht mit der langfristigen Entwicklung zu verwechseln.Gerade zu „ein langes Training und ein später Arbeitstermin“ würde ich keine Schnelllösung anbieten. Einen kleinen Vorbehalt habe ich trotzdem. Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit: ein langes Training und ein später Arbeitstermin. Verträglichkeit und Regelmäßigkeit gehen vor modischen Ernährungsvorgaben.
Aus dem Verein höre ich dazu sehr verschiedene Meinungen: ob man „die Alltagstauglichkeit von Ernährungstipps“ wirklich so einfach beurteilen kann. Mein Körper reagiert vor längeren Einheiten nicht jeden Tag gleich. Gerade die Momente, in denen es nicht nach Plan geht, verraten viel über die Qualität eines Vorgehens. Ich musste erst lernen, die Form an einem einzelnen Tag nicht mit der langfristigen Entwicklung zu verwechseln. Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal anfangen würdest?
Zu „ein langes Training und ein später Arbeitstermin“ habe ich eine ziemlich praktische Sicht. Bei der Frage hilft mir die Unterscheidung zwischen kurzfristig machbar und längerfristig sinnvoll. Mein erster Gedanke war ein langes Training und ein später Arbeitstermin. Verträglichkeit und Regelmäßigkeit gehen vor modischen Ernährungsvorgaben. Zwischen Arbeit und Terminen merke ich häufig erst später, wo die Grenze liegt.
Schön, dass du das ansprichst. Ich versuche bei Ernährungsfragen zwischen persönlicher Erfahrung und belastbarer Aussage zu trennen. Die Grenze zwischen gesundem Ehrgeiz und unnötigem Druck ist für mich da ziemlich schmal. Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, meine eigene Sicht etwas weniger absolut zu nehmen. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Wie viel Spielraum lässt du dir dabei bewusst?
Dafür gibt es meiner Meinung nach keine Universallösung. Die Verträglichkeit vor dem Sport ist mindestens so individuell wie der Geschmack. Ich versuche bei Ernährungsfragen zwischen persönlicher Erfahrung und belastbarer Aussage zu trennen. Wichtig wäre mir, zwischen einem Gefühl im Moment und einem längerfristigen Muster zu unterscheiden. Ich lese solche Erfahrungen besonders gern, wenn neben dem Ergebnis auch die schwierigen Phasen beschrieben werden. Wie würdest du den Einstieg möglichst unkompliziert gestalten?
Wenn ich in Potsdam über „ein langes Training und ein später Arbeitstermin“ nachdenke, fällt mir ein Detail auf. Es gibt dazu tatsächlich zwei sinnvolle Sichtweisen. Die praktische Frage ist für mich ein langes Training und ein später Arbeitstermin. Verträglichkeit und Regelmäßigkeit gehen vor modischen Ernährungsvorgaben. Eine einzelne gute Woche kann täuschen, deshalb schaue ich lieber auf mehrere Wochen. Eine Rückfrage: Was verträgst du vor Belastungen am besten?
Der Punkt mit dem Alltag ist wirklich entscheidend. Die Rückfrage ist berechtigt; ich würde dabei vor allem die Umsetzbarkeit im Alltag beachten. Mein Körper reagiert vor längeren Einheiten nicht jeden Tag gleich. In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Am Ende zählt für mich, ob die Idee über mehrere Wochen trägt und nicht nur am ersten motivierten Montag. Für mich ist die Kombination aus persönlichem Eindruck und einem realistischen Plan am wichtigsten. Es gibt durchaus Tage, an denen ein einfaches Vorgehen mehr bringt als eine weitere Optimierung.
Ich kenne diese Abwägung nur zu gut: dass Fragen zu „den Unterschied zwischen Werbung und Nutzen“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. Die Verträglichkeit vor dem Sport ist mindestens so individuell wie der Geschmack.
So hatte ich das noch nicht betrachtet. Ein Rezept ist für mich erst dann hilfreich, wenn es auch an einem stressigen Dienstag funktioniert. Ohne die Ausgangslage zu kennen, würde ich mit einem konkreten Ratschlag eher zurückhaltend sein. Es gibt durchaus Tage, an denen ein einfaches Vorgehen mehr bringt als eine weitere Optimierung. Ist dir dabei ein typischer Fehler aufgefallen?
Ich komme eher aus einer anderen sportlichen Ecke: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die Mahlzeiten im normalen Tagesablauf“ ausfallen. Mein Körper reagiert vor längeren Einheiten nicht jeden Tag gleich.
Du bringst die eigentliche Schwierigkeit ziemlich gut auf den Punkt. Mein erster Gedanke war ein langes Training und ein später Arbeitstermin. Verträglichkeit und Regelmäßigkeit gehen vor modischen Ernährungsvorgaben. Ich achte inzwischen stärker darauf, wie ich mich am nächsten Morgen fühle. Ich versuche mittlerweile, den Aufwand nicht als Beweis für den Nutzen zu nehmen. Auch der Spaß an der Sache geht mir dabei manchmal verloren; das will ich nicht mehr. Ich bin bei allgemeingültigen Tipps zurückhaltend, seit ich gegenteilige Erfahrungen gesammelt habe.
Mir fehlt bei der Betrachtung noch ein kleiner Baustein. Ich versuche bei Ernährungsfragen zwischen persönlicher Erfahrung und belastbarer Aussage zu trennen. Ein Rezept ist für mich erst dann hilfreich, wenn es auch an einem stressigen Dienstag funktioniert. Ich glaube, der Kontext wird schnell unterschätzt: Wetter, Erholung und Tagesform ändern sehr viel. Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung.
Dafür gibt es meiner Meinung nach keine Universallösung. Mein Körper reagiert vor längeren Einheiten nicht jeden Tag gleich. Ich musste erst lernen, die Form an einem einzelnen Tag nicht mit der langfristigen Entwicklung zu verwechseln. Die Erfahrung in unserer kleinen Gruppe war überraschend gemischt, obwohl wir ähnliche Pläne hatten. Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken. Würdest du das Einsteigern genauso empfehlen? Ich lese solche Erfahrungen besonders gern, wenn neben dem Ergebnis auch die schwierigen Phasen beschrieben werden. Weniger Druck hat bei mir nicht weniger Entwicklung bedeutet, sondern häufig genau das Gegenteil. Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal anfangen würdest?
Die Perspektive fehlte mir bisher: warum ich beim Thema „die Mahlzeiten im normalen Tagesablauf“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Ich versuche bei Ernährungsfragen zwischen persönlicher Erfahrung und belastbarer Aussage zu trennen.
Das beschreibt den Konflikt ziemlich gut. Mein Körper reagiert vor längeren Einheiten nicht jeden Tag gleich. Teure Zutaten sind für mich kein Beleg für eine bessere Mahlzeit. Ich würde das auch nicht auf alle übertragen wollen; selbst innerhalb einer Trainingsgruppe sind die Unterschiede groß. Ich musste erst lernen, die Form an einem einzelnen Tag nicht mit der langfristigen Entwicklung zu verwechseln. Es gibt durchaus Tage, an denen ein einfaches Vorgehen mehr bringt als eine weitere Optimierung. Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, meine eigene Sicht etwas weniger absolut zu nehmen. Welche Rolle spielt für dich dabei das Körpergefühl?
Was mir an dem Ansatz gefällt: dass Fragen zu „die Alltagstauglichkeit von Ernährungstipps“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. Ein Rezept ist für mich erst dann hilfreich, wenn es auch an einem stressigen Dienstag funktioniert. Ich versuche bei Ernährungsfragen zwischen persönlicher Erfahrung und belastbarer Aussage zu trennen. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird. Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal anfangen würdest?
Der Hinweis auf die Praxis ist wichtig. Beim Lesen dachte ich sofort an ein langes Training und ein später Arbeitstermin. Verträglichkeit und Regelmäßigkeit gehen vor modischen Ernährungsvorgaben.
Ich mag, dass nicht alles auf eine einzelne Kennzahl reduziert wird: ob man „einfaches Essen nach langen Einheiten“ wirklich so einfach beurteilen kann. Ein Rezept ist für mich erst dann hilfreich, wenn es auch an einem stressigen Dienstag funktioniert. Teure Zutaten sind für mich kein Beleg für eine bessere Mahlzeit. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Ist das bei dir eher eine Frage des Trainings oder des Alltags?
Das Beispiel passt gut zu dem, was ich mit dem Text anstoßen wollte. Wer ein langes Training und ein später Arbeitstermin kennt, sieht vermutlich auch die Grenzen der einfachen Antwort. Verträglichkeit und Regelmäßigkeit gehen vor modischen Ernährungsvorgaben. Ich habe dabei einmal zu viel auf einen schönen Zahlenwert und zu wenig auf mein Gefühl vertraut.