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Trainingslager oder nicht?

Trainingslager oder nicht? Trainingslager oder nicht?

Gerade der deutsche Winter ist wenig optimal für die Triathlonvorbereitung im Frühjahr. Auch wenn es nicht immer Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind, so macht das Radfahren bei windigem und feuchtem Wetter nicht wirklich Spaß. Auch steigt die Verletzungsgefahr mit schlammigen oder feuchtem Laub bedeckten Straßen. Hinzu kommt noch, dass es recht früh dunkel wird und eine Beleuchtung nicht zur Standardausrüstung eines Rennrades gehört (klar gibt es Lösungen um eine Beleuchtung schnell an zu klemmen). Da man als Berufstätiger ja schlecht in der Mittagspause eine Trainingsrunde einlegen kann, würde so gerade mal das Wochenende bleiben, sofern hier das Wetter mitspielt.

Daher biete sich gerade im Frühjahr der Besuch eines Trainingslagers im warmen und trockenen Süden nahezu an. Gerne werden diese Camps für ein bis zwei Wochen im 17. Bundesland Mallorca oder Lanzarote durchgeführt. Hier sind im Frühjahr die Trainingsbedingungen optimal, da es noch nicht zu heiß ist und das Klima dem typischen deutschen Durchschnitts Sommertag entspricht.
Auch wenn das Camp an sich komplett organisiert ist, muss man selber noch klären, ob man das wirklich als Vorbereitung nutzen möchte. In ein bis zwei Wochen wird aus einem couch potato sicher kein Profi Triathlet. Sowas bedarf doch kontinuierlichem und regelmäßigem Training. Also muss vor Buchung bzw. Besuch eine gewissen Grundtechnik und Kondition vorhanden sein, sonst ist das Ganze nur rausgeschmissenes Geld. Apropos Geld: So ein Camp ist auch nicht gerade ein günstiger Fitnessurlaub. Je nach Dauer, Anbieter und persönlichem Anspruch, kann man mit Kosten um die 2000 Euro rechnen. Will man sein eigenes Fahrrad mitnehmen, was ich tendenziell präferieren würde, kommen hier noch Kosten für eine Transportbox, besser noch ein spezieller Transportkoffer und den Kosten für das Sport(über)gepäck hinzu. Alternativ kann man sich natürlich auch meist vor Ort ein Rad ausleihen.

Gerade aus dem Grund der noch nicht wirklich vorhandenen Schwimmtechnik und -performance habe ich mich dann doch gegen das Camp entschieden. Es ist dort sicher nicht die Zeit, um Kondition und entsprechende Technik aufzubauen. Gerade im diesem Jahr haben wir ja anscheinend auch nicht so den typischen Winter mit meterdickem Schnee, so dass man dies bei entsprechender Selbstdisziplin auch in Deutschland als Vorbereitung nutzen kann.

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Kommentare 96

GegenwindClub am Montag, 14. Dezember 2015 09:07

Bei uns in der Trainingsgruppe ist das ein Dauerthema: ob man „das Gefühl, eine Einheit auszulassen“ wirklich so einfach beurteilen kann. Ich kann inzwischen besser akzeptieren, dass eine abgesagte Einheit keine Niederlage ist. Bei einem Comeback hilft mir ein Plan mit Luft nach oben mehr als ein ehrgeiziges Ziel auf dem Papier.

Bei uns in der Trainingsgruppe ist das ein Dauerthema: ob man „das Gefühl, eine Einheit auszulassen“ wirklich so einfach beurteilen kann. Ich kann inzwischen besser akzeptieren, dass eine abgesagte Einheit keine Niederlage ist. Bei einem Comeback hilft mir ein Plan mit Luft nach oben mehr als ein ehrgeiziges Ziel auf dem Papier.
Niklas Arslan am Freitag, 11. Dezember 2015 13:34

Bei „mehrere Trainingsblöcke an aufeinanderfolgenden Tagen“ komme ich zu einer anderen Gewichtung. Ich sehe das etwas nüchterner. Bei diesem Thema denke ich besonders an mehrere Trainingsblöcke an aufeinanderfolgenden Tagen. Ein Lager ist nur sinnvoll, wenn auch Erholung und Familienalltag dazu passen. Das sehe ich weniger als Glaubensfrage und mehr als Versuch mit offenem Ergebnis. Ein Gespräch mit anderen hat mir da mehr geholfen als noch eine neue App. Was mich überzeugt, ist weniger die reine Theorie als der Versuch über mehrere normale Wochen. Das kleine Detail hätte ich früher wahrscheinlich gar nicht wahrgenommen. Wie seht ihr das: Würdest du die Zeit wieder dafür einsetzen?

Bei „mehrere Trainingsblöcke an aufeinanderfolgenden Tagen“ komme ich zu einer anderen Gewichtung. Ich sehe das etwas nüchterner. Bei diesem Thema denke ich besonders an mehrere Trainingsblöcke an aufeinanderfolgenden Tagen. Ein Lager ist nur sinnvoll, wenn auch Erholung und Familienalltag dazu passen. Das sehe ich weniger als Glaubensfrage und mehr als Versuch mit offenem Ergebnis. Ein Gespräch mit anderen hat mir da mehr geholfen als noch eine neue App. Was mich überzeugt, ist weniger die reine Theorie als der Versuch über mehrere normale Wochen. Das kleine Detail hätte ich früher wahrscheinlich gar nicht wahrgenommen. Wie seht ihr das: Würdest du die Zeit wieder dafür einsetzen?
N. (Gast) am Samstag, 12. Dezember 2015 13:25

Für meinen Alltag zählt vor allem eins: dass Fragen zu „die schrittweise Steigerung“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt.

Für meinen Alltag zählt vor allem eins: dass Fragen zu „die schrittweise Steigerung“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt.
Sarah Berger am Dienstag, 15. Dezember 2015 17:00

Würde ich so nicht verallgemeinern. Ich hätte mir früher gewünscht, jemand hätte Pausen genauso ernst genommen wie Training. Bei einem Comeback hilft mir ein Plan mit Luft nach oben mehr als ein ehrgeiziges Ziel auf dem Papier. Weniger Druck hat bei mir nicht weniger Entwicklung bedeutet, sondern häufig genau das Gegenteil. Ich lese solche Erfahrungen besonders gern, wenn neben dem Ergebnis auch die schwierigen Phasen beschrieben werden. Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte.

Würde ich so nicht verallgemeinern. Ich hätte mir früher gewünscht, jemand hätte Pausen genauso ernst genommen wie Training. Bei einem Comeback hilft mir ein Plan mit Luft nach oben mehr als ein ehrgeiziges Ziel auf dem Papier. Weniger Druck hat bei mir nicht weniger Entwicklung bedeutet, sondern häufig genau das Gegenteil. Ich lese solche Erfahrungen besonders gern, wenn neben dem Ergebnis auch die schwierigen Phasen beschrieben werden. Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte.
Chiara Böhm am Dienstag, 15. Dezember 2015 19:00

Das passt zu meiner Erfahrung, jedenfalls teilweise. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Trotzdem kann eine individuelle Lösung richtig sein, auch wenn sie für die Mehrheit nicht passt. Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht.

Das passt zu meiner Erfahrung, jedenfalls teilweise. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Trotzdem kann eine individuelle Lösung richtig sein, auch wenn sie für die Mehrheit nicht passt. Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht.
Martin Öztürk am Freitag, 15. Januar 2016 10:25

Hier musste ich tatsächlich grinsen: warum ich beim Thema „die Zeichen von Erschöpfung“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Bei einem Comeback hilft mir ein Plan mit Luft nach oben mehr als ein ehrgeiziges Ziel auf dem Papier. Ich kann inzwischen besser akzeptieren, dass eine abgesagte Einheit keine Niederlage ist. Welche Rolle spielt für dich dabei das Körpergefühl?

Hier musste ich tatsächlich grinsen: warum ich beim Thema „die Zeichen von Erschöpfung“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Bei einem Comeback hilft mir ein Plan mit Luft nach oben mehr als ein ehrgeiziges Ziel auf dem Papier. Ich kann inzwischen besser akzeptieren, dass eine abgesagte Einheit keine Niederlage ist. Welche Rolle spielt für dich dabei das Körpergefühl?
Laufgast am Montag, 21. Dezember 2015 21:01

Ich war am Anfang ziemlich skeptisch, inzwischen sehe ich es differenzierter: wie sehr „die schrittweise Steigerung“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Ich hätte mir früher gewünscht, jemand hätte Pausen genauso ernst genommen wie Training. Bei einem Comeback hilft mir ein Plan mit Luft nach oben mehr als ein ehrgeiziges Ziel auf dem Papier. Gab es einen Punkt, an dem du deine Einschätzung korrigieren musstest?

Ich war am Anfang ziemlich skeptisch, inzwischen sehe ich es differenzierter: wie sehr „die schrittweise Steigerung“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Ich hätte mir früher gewünscht, jemand hätte Pausen genauso ernst genommen wie Training. Bei einem Comeback hilft mir ein Plan mit Luft nach oben mehr als ein ehrgeiziges Ziel auf dem Papier. Gab es einen Punkt, an dem du deine Einschätzung korrigieren musstest?
Patrick Roth am Dienstag, 22. Dezember 2015 08:18

Genau bei diesem Punkt würde ich unterscheiden. Zu deiner Frage: Ich würde zuerst die persönlichen Rahmenbedingungen anschauen. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Bei einem Comeback hilft mir ein Plan mit Luft nach oben mehr als ein ehrgeiziges Ziel auf dem Papier. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen.

Genau bei diesem Punkt würde ich unterscheiden. Zu deiner Frage: Ich würde zuerst die persönlichen Rahmenbedingungen anschauen. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Bei einem Comeback hilft mir ein Plan mit Luft nach oben mehr als ein ehrgeiziges Ziel auf dem Papier. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen.
Valentin Lenz am Freitag, 25. Dezember 2015 11:23

Mir fehlt bei der Betrachtung noch ein kleiner Baustein. Ich hätte mir früher gewünscht, jemand hätte Pausen genauso ernst genommen wie Training. Gerade bei Beschwerden ist die Versuchung groß, jede kleine Verbesserung sofort auszureizen. Ohne die Ausgangslage zu kennen, würde ich mit einem konkreten Ratschlag eher zurückhaltend sein. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann. Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung.

Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht. Wie würdest du den Einstieg möglichst unkompliziert gestalten? Für mich ist die Kombination aus persönlichem Eindruck und einem realistischen Plan am wichtigsten. In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Hat sich das bei dir auch langfristig bewährt? Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal anfangen würdest?

Mir fehlt bei der Betrachtung noch ein kleiner Baustein. Ich hätte mir früher gewünscht, jemand hätte Pausen genauso ernst genommen wie Training. Gerade bei Beschwerden ist die Versuchung groß, jede kleine Verbesserung sofort auszureizen. Ohne die Ausgangslage zu kennen, würde ich mit einem konkreten Ratschlag eher zurückhaltend sein. Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. Oft hängt die Entscheidung davon ab, was man in den nächsten Wochen tatsächlich konsequent umsetzen kann. Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung.

Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht. Wie würdest du den Einstieg möglichst unkompliziert gestalten? Für mich ist die Kombination aus persönlichem Eindruck und einem realistischen Plan am wichtigsten. In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Hat sich das bei dir auch langfristig bewährt? Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal anfangen würdest?
Max A. am Montag, 21. Dezember 2015 13:29

Aus dem Verein höre ich dazu sehr verschiedene Meinungen: wie sehr „die Zeichen von Erschöpfung“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Ich bin bei solchen Fragen vorsichtig mit endgültigen Antworten, weil Ausgangslage und Ziel ziemlich verschieden sein können. Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird.

Aus dem Verein höre ich dazu sehr verschiedene Meinungen: wie sehr „die Zeichen von Erschöpfung“ eine Trainingsentscheidung beeinflussen kann. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Ich bin bei solchen Fragen vorsichtig mit endgültigen Antworten, weil Ausgangslage und Ziel ziemlich verschieden sein können. Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird.
Christina R. am Montag, 21. Dezember 2015 17:38

Würde ich so nicht verallgemeinern. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Ich kann inzwischen besser akzeptieren, dass eine abgesagte Einheit keine Niederlage ist. Ist das bei dir eher eine Frage des Trainings oder des Alltags?

Würde ich so nicht verallgemeinern. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Ich kann inzwischen besser akzeptieren, dass eine abgesagte Einheit keine Niederlage ist. Ist das bei dir eher eine Frage des Trainings oder des Alltags?
Malte Wolf am Mittwoch, 23. Dezember 2015 20:41

Über diesen Punkt musste ich tatsächlich länger nachdenken. Im Alltag geht es bei der Frage für mich um mehrere Trainingsblöcke an aufeinanderfolgenden Tagen. Ein Lager ist nur sinnvoll, wenn auch Erholung und Familienalltag dazu passen. Bei einem Neustart würde ich heute bewusst weniger auf einmal ändern.

Über diesen Punkt musste ich tatsächlich länger nachdenken. Im Alltag geht es bei der Frage für mich um mehrere Trainingsblöcke an aufeinanderfolgenden Tagen. Ein Lager ist nur sinnvoll, wenn auch Erholung und Familienalltag dazu passen. Bei einem Neustart würde ich heute bewusst weniger auf einmal ändern.
Stefan Bauer am Dienstag, 22. Dezember 2015 18:01

Würde ich so nicht verallgemeinern. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe.

Würde ich so nicht verallgemeinern. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Bei mir wurden die Ergebnisse stabiler, als ich mich auf wenige Stellschrauben gleichzeitig konzentriert habe.
Lisa Öztürk am Mittwoch, 23. Dezember 2015 17:44

Ich würde hier gern nachhaken. Gerade bei Beschwerden ist die Versuchung groß, jede kleine Verbesserung sofort auszureizen. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Ich musste erst lernen, die Form an einem einzelnen Tag nicht mit der langfristigen Entwicklung zu verwechseln. Ich bin bei solchen Fragen vorsichtig mit endgültigen Antworten, weil Ausgangslage und Ziel ziemlich verschieden sein können. Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum. Was hat bei dir am meisten verändert? Gerade die Momente, in denen es nicht nach Plan geht, verraten viel über die Qualität eines Vorgehens. Für mich ist die Kombination aus persönlichem Eindruck und einem realistischen Plan am wichtigsten.

Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Gibt es für dich eine Grenze, ab der der Aufwand nicht mehr lohnt? Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Am Ende zählt für mich, ob die Idee über mehrere Wochen trägt und nicht nur am ersten motivierten Montag. Ist dir dabei ein typischer Fehler aufgefallen? Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung. Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht.

Ich würde hier gern nachhaken. Gerade bei Beschwerden ist die Versuchung groß, jede kleine Verbesserung sofort auszureizen. Was sich bei mir bewährt hat, ist ein eher kleiner Schritt, den ich wirklich regelmäßig unterbringe. Ich musste erst lernen, die Form an einem einzelnen Tag nicht mit der langfristigen Entwicklung zu verwechseln. Ich bin bei solchen Fragen vorsichtig mit endgültigen Antworten, weil Ausgangslage und Ziel ziemlich verschieden sein können. Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum. Was hat bei dir am meisten verändert? Gerade die Momente, in denen es nicht nach Plan geht, verraten viel über die Qualität eines Vorgehens. Für mich ist die Kombination aus persönlichem Eindruck und einem realistischen Plan am wichtigsten.

Eine zusätzliche Kennzahl hilft manchmal; zu viele Zahlen können aber den Blick auf das Wesentliche verstellen. In einer idealen Trainingswoche sieht vieles anders aus als zwischen Arbeit, Einkaufen und Familienkalender. Gibt es für dich eine Grenze, ab der der Aufwand nicht mehr lohnt? Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird. Ich bin eher ein Freund von belastbaren Erfahrungen als von großen Versprechen in einem einzelnen Satz. Bei mir hat es erst funktioniert, nachdem ich den Anspruch an das perfekte Ergebnis heruntergeschraubt hatte. Am Ende zählt für mich, ob die Idee über mehrere Wochen trägt und nicht nur am ersten motivierten Montag. Ist dir dabei ein typischer Fehler aufgefallen? Was mich dabei interessiert, ist weniger eine starre Regel als die Begründung hinter der Entscheidung. Die Lösung, die ich zuerst am überzeugendsten fand, passte im Alltag erstaunlich schlecht.
Sophie Lang am Montag, 25. Januar 2016 18:17

Einverstanden, allerdings nur mit einer Einschränkung. Auf die Frage gibt es nach meiner Erfahrung keine Antwort, die bei allen passt. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Wie setzt du das praktisch um, ohne alles durchzuplanen?

Einverstanden, allerdings nur mit einer Einschränkung. Auf die Frage gibt es nach meiner Erfahrung keine Antwort, die bei allen passt. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Wie setzt du das praktisch um, ohne alles durchzuplanen?
Kettenfett am Donnerstag, 17. Dezember 2015 11:17

Ich habe dazu eine etwas andere Erfahrung: dass Fragen zu „den eigenen Körper ernst zu nehmen“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. Ich kann inzwischen besser akzeptieren, dass eine abgesagte Einheit keine Niederlage ist. Bei einem Comeback hilft mir ein Plan mit Luft nach oben mehr als ein ehrgeiziges Ziel auf dem Papier. Das heißt aber nicht, dass jede neue Idee automatisch ein Fortschritt sein muss. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken.

Ich habe dazu eine etwas andere Erfahrung: dass Fragen zu „den eigenen Körper ernst zu nehmen“ nicht für alle gleich zu beantworten sind. Ich kann inzwischen besser akzeptieren, dass eine abgesagte Einheit keine Niederlage ist. Bei einem Comeback hilft mir ein Plan mit Luft nach oben mehr als ein ehrgeiziges Ziel auf dem Papier. Das heißt aber nicht, dass jede neue Idee automatisch ein Fortschritt sein muss. Ich habe mit der Zeit gelernt, kleine Warnsignale früher wahrzunehmen, statt sie wegzudrücken.
Laura Maier am Samstag, 16. April 2016 19:38

Über genau diesen Punkt haben wir neulich diskutiert: warum ich beim Thema „die Geduld beim Wiedereinstieg“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Gerade bei Beschwerden ist die Versuchung groß, jede kleine Verbesserung sofort auszureizen. Ich lese solche Erfahrungen besonders gern, wenn neben dem Ergebnis auch die schwierigen Phasen beschrieben werden. Es gibt durchaus Tage, an denen ein einfaches Vorgehen mehr bringt als eine weitere Optimierung. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Ist dir dabei ein typischer Fehler aufgefallen?

Über genau diesen Punkt haben wir neulich diskutiert: warum ich beim Thema „die Geduld beim Wiedereinstieg“ inzwischen weniger dogmatisch bin. Gerade bei Beschwerden ist die Versuchung groß, jede kleine Verbesserung sofort auszureizen. Ich lese solche Erfahrungen besonders gern, wenn neben dem Ergebnis auch die schwierigen Phasen beschrieben werden. Es gibt durchaus Tage, an denen ein einfaches Vorgehen mehr bringt als eine weitere Optimierung. Mit dem Abstand einiger Monate würde ich dieselbe Situation wahrscheinlich etwas anders bewerten. Ist dir dabei ein typischer Fehler aufgefallen?
A. Bender am Dienstag, 28. Juni 2022 21:22

Spannend finde ich hier vor allem: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die schrittweise Steigerung“ ausfallen. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Gerade bei Beschwerden ist die Versuchung groß, jede kleine Verbesserung sofort auszureizen. Ich musste erst lernen, die Form an einem einzelnen Tag nicht mit der langfristigen Entwicklung zu verwechseln. Es gibt durchaus Tage, an denen ein einfaches Vorgehen mehr bringt als eine weitere Optimierung. Der Unterschied zwischen ausprobieren und blind übernehmen wird in Diskussionen manchmal zu wenig betont. Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird. Gibt es für dich eine Grenze, ab der der Aufwand nicht mehr lohnt? Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum.

Spannend finde ich hier vor allem: wie unterschiedlich Erfahrungen rund um „die schrittweise Steigerung“ ausfallen. Schlaf und Erholung merke ich oft erst dann, wenn beides mehrere Tage zu kurz kommt. Gerade bei Beschwerden ist die Versuchung groß, jede kleine Verbesserung sofort auszureizen. Ich musste erst lernen, die Form an einem einzelnen Tag nicht mit der langfristigen Entwicklung zu verwechseln. Es gibt durchaus Tage, an denen ein einfaches Vorgehen mehr bringt als eine weitere Optimierung. Der Unterschied zwischen ausprobieren und blind übernehmen wird in Diskussionen manchmal zu wenig betont. Die Details der Umsetzung sind oft spannender als die Überschrift, mit der ein Tipp verkauft wird. Gibt es für dich eine Grenze, ab der der Aufwand nicht mehr lohnt? Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum.
Trimarkus am Dienstag, 28. Juni 2022 23:21

Das wäre mir als pauschale Empfehlung zu weitgehend. Ein Lager ist nur sinnvoll, wenn auch Erholung und Familienalltag dazu passen. Gerade das Beispiel „mehrere Trainingsblöcke an aufeinanderfolgenden Tagen“ zeigt, wie schnell man die Ausgangslage übersieht. Ich würde dafür keine neue Ausrüstung kaufen, bevor der bisherige Ablauf wirklich funktioniert. Ehrliche Frage dazu: Würdest du die Zeit wieder dafür einsetzen?

Das wäre mir als pauschale Empfehlung zu weitgehend. Ein Lager ist nur sinnvoll, wenn auch Erholung und Familienalltag dazu passen. Gerade das Beispiel „mehrere Trainingsblöcke an aufeinanderfolgenden Tagen“ zeigt, wie schnell man die Ausgangslage übersieht. Ich würde dafür keine neue Ausrüstung kaufen, bevor der bisherige Ablauf wirklich funktioniert. Ehrliche Frage dazu: Würdest du die Zeit wieder dafür einsetzen?
Patrick Roth am Freitag, 01. Juli 2022 09:08

Da geht es mir ähnlich. Den Einwand aus dem vorherigen Kommentar finde ich durchaus bedenkenswert. Gerade bei Beschwerden ist die Versuchung groß, jede kleine Verbesserung sofort auszureizen. Ich kann inzwischen besser akzeptieren, dass eine abgesagte Einheit keine Niederlage ist. Für mich ist die Kombination aus persönlichem Eindruck und einem realistischen Plan am wichtigsten. Ich bin bei solchen Fragen vorsichtig mit endgültigen Antworten, weil Ausgangslage und Ziel ziemlich verschieden sein können. Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum.

Da geht es mir ähnlich. Den Einwand aus dem vorherigen Kommentar finde ich durchaus bedenkenswert. Gerade bei Beschwerden ist die Versuchung groß, jede kleine Verbesserung sofort auszureizen. Ich kann inzwischen besser akzeptieren, dass eine abgesagte Einheit keine Niederlage ist. Für mich ist die Kombination aus persönlichem Eindruck und einem realistischen Plan am wichtigsten. Ich bin bei solchen Fragen vorsichtig mit endgültigen Antworten, weil Ausgangslage und Ziel ziemlich verschieden sein können. Wenn eine Methode nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, hilft sie mir persönlich kaum.
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