Dr. Markus Groß
Carl-Langhans-Str. 8
40789 Monheim
Verletzungsprävention klingt nach einem Thema für Menschen, die sich zu wenig bewegen. Tatsächlich beschäftigt es gerade jene, die mit Freude und Ehrgeiz trainieren. Der Körper reagiert auf Belastung – aber nicht jede Struktur im gleichen Tempo. Eine Einheit kann sich muskulär leicht anfühlen und trotzdem eine ungewohnte mechanische Beanspruchung f
Nach einer Trainingspause klingt „Ich bin wieder da“ wie ein Versprechen. Man möchte das alte Tempo spüren, die vertraute Strecke absolvieren und möglichst schnell beweisen, dass nicht viel verloren ging. Genau das macht den Wiedereinstieg schwierig. Der Körper kennt zwar frühere Belastungen, befindet sich aber nicht automatisch wieder auf dem dama
Für ein sinnvolles Krafttraining braucht es weder einen großen Gerätepark noch einen Raum voller Spezialausrüstung. Was zählt, sind grundlegende Bewegungsmuster, die sich in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen trainieren lassen. Gerade Ausdauersportler profitieren davon, den Körper nicht nur in seiner Lieblingsbewegung zu belasten. Wer viel läuf
Ein Jahresrückblick lässt sich sehr leicht in eine Sammlung hübscher Zahlen verwandeln: Kilometer, Höhenmeter, Trainingsstunden, vielleicht eine Bestzeit. Dagegen ist nichts einzuwenden. Nur beantwortet die Summe nicht automatisch die interessante Frage: War das Jahr eigentlich gut? Man kann viel trainiert und dabei ständig unter Druck gestanden ha
Ein Trainingsausfall ist selten nur ein organisatorisches Problem. Wer Sport fest in seinen Alltag eingebaut hat, verliert mit der Pause manchmal ein Stück vertrauter Struktur. Plötzlich fehlt nicht nur die Bewegung, sondern auch das Gefühl, etwas für sich getan zu haben. Das kann ärgerlich sein, besonders wenn ein Ziel näher rückt. Gleichzeitig is
Mehr Kilometer, mehr Tempo, mehr Krafttraining: In der Logik vieler Trainingspläne scheint Fortschritt eine Frage des Addierens zu sein. Der Körper funktioniert jedoch nicht wie ein Konto, auf das man beliebig Belastung einzahlen kann. Jede Einheit greift in ein System ein, das gleichzeitig Arbeit, Schlaf, Ernährung, Infekte, Stress und Alltag vera
„Du musst mental härter werden“ ist ein Satz, den man im Sport schnell hört. Er klingt nach Disziplin, Willenskraft und der Fähigkeit, unangenehme Situationen auszuhalten. Aber manchmal wäre die bessere Frage: Wie gehe ich eigentlich mit mir selbst um, wenn gerade nichts nach Plan läuft? Mentale Härte und mentale Hygiene sind keine Gegensätze. Sie
Alkohol und Sport begegnen sich oft in derselben Erzählung: Nach einem langen Wettkampftag gehört ein Bier doch irgendwie dazu. Gleichzeitig versprechen immer mehr Beiträge, dass man für jede sportliche Verbesserung auf vieles verzichten müsse. Mich interessiert weniger die moralische Debatte als die praktische Frage: Was ist über Auswirkungen auf
Im Winter sehen die Trainingsbilder aus dem Süden besonders überzeugend aus: blaue Himmel, kurze Hosen, lange Ausfahrten. Wer zu Hause zwischen Regen, Dunkelheit und Terminen jongliert, könnte glauben, ohne Trainingslager sei die Saison bereits verloren. Das ist Unsinn. Ein Trainingslager kann sinnvoll sein, aber es ist kein Gütesiegel für gute Vor
Sportliche Routinen sind nicht besonders glamourös. Niemand erzählt begeistert davon, dass er am Donnerstag pünktlich ins Bett gegangen ist oder nach dem Schwimmen seine Tasche gleich wieder vorbereitet hat. Trotzdem sind es oft genau solche Kleinigkeiten, die Training über Jahre möglich machen. Große Ziele erzeugen Aufmerksamkeit; kleine Standards
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