MY TRILIFE

SWIM.

Im Wasser. Im Rhythmus. Im Moment.

Mein Zugang zu laufen war zunächst eher neugierig als ehrgeizig. Daraus ist eine Gewohnheit geworden, die mir meistens guttut. Im Verein habe ich Menschen erlebt, die mit völlig verschiedenen Herangehensweisen gut zurechtkommen. Das hat mir viele Diskussionen entspannter gemacht. Mit Zahlen gehe ich pragmatisch um. Sie helfen beim Einordnen, aber wenn die Nacht kurz war und der Kopf voll ist, darf sich der Plan auch ändern. Das Wichtigste ist mir, über längere Zeit dabei zu bleiben. Kleine Schritte passen für mich besser zu einem vollen Alltag als große Selbstversprechen. Von meinen besten Wochen kann ich nicht unbedingt die genauen Kilometer nennen. Ich weiß nur noch, dass ich am Ende nicht völlig erschöpft war. Ich kaufe selten sofort die neueste Ausstattung. Wenn Schuhe, Rad oder Schwimmbrille passen, dürfen sie ruhig länger bleiben, auch wenn das Internet schon den Nachfolger feiert. Wenn ein Wettkampf im Kalender steht, freue ich mich darüber. Wenn nicht, fehlt mir trotzdem nicht automatisch ein Grund, rauszugehen. In Berlin habe ich dafür ein paar feste Wege und Orte, die ich bei wenig Zeit ohne große Planung nutzen kann. Mir hilft Austausch am meisten, wenn er konkret wird: Was hast du verändert, wie lange hast du es ausprobiert und woran hast du die Wirkung gemerkt? Inzwischen achte ich stärker darauf, Belastung geduldig zu steuern.
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HALLO!

Dr. Markus Groß
Carl-Langhans-Str. 8
40789 Monheim

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