Nachdem ich nun so langsam meine Abneigung gegen organisierte Läufe abgelegt hatte, konnte ich in der Zwischenzeit schon an einigen kleineren lokalen Läufen mehr oder minder erfolgreich teilnehmen. Ich muss schon zugeben, dass diese Laufveranstaltungen schon etwas anderes sind, als solche Strecken überwiegend alleine zu laufen. Die Motivation ist schon eine ganz andere in einer großen Menge zu laufen und sich – je nach Tagesform- Läufer für Läufer nach vorne zu kämpfen. Auch ist es ein gutes Training das Laufen ohne MP3-Player zu üben. Wenn ich trainiere, dann finde ich den Antrieb durch entsprechende Musik doch sehr angenehm. Aber laut DTU Triathlonordnung ist das Verwenden eines MP3-Players beim Wettkampf verboten; vermutlich eher aus Sicherheitsgründen als aus Dopingaspekten. (ich frage mich gerade was mit meiner Trainingsuhr ist, die auch einen MP3-Player eingebaut hat? Muss ich diese beim Wettkampf ausziehen?)

Nun sollte mal eine etwas größere Veranstaltung her. Mit größer meine ich jetzt nicht unbedingt eine renommierte Laufveranstaltung, aber doch mehr als bisher maximal 500 Teilnehmer. Da kam mir der Beueler10er wie gerufen. Auch wenn dies keine riesen Veranstaltung ist, sind 1200 Athleten nebst entsprechendem Rahmenprogramm schon eine deutliche Steigerung. Gesagt, getan und erst einmal angemeldet. Erst später habe ich bemerkt, dass der 31.03. ein Wochentag (Donnerstag) und nicht wie sonst üblich bei Läufen, am Wochenende oder an einem Tag vor einem darauf folgenden Feiertag ist.

Es kam wie es kommen musste. Die ganze Woche vor der Veranstaltung war für die Jahreszeit gutes Wetter und am Wettkampftag hat es sich munter eingeregnet und hat seinen Höhepunkt mit dem Schuss aus der Startpistole genommen. Nur gut, das man das nach etwa ein bis zwei Kilometer gar nicht mehr merkt, weil man selber so aufgewärmt ist. Schöner laufen geht aber anders. Vielleicht war aber auch der Regen, laut Wettkampfmoderator konnte man wenigstens von konstant (schlechten) Wetterbedingungen ausgehen, ein starker Motivator schneller zu laufen, um schnell wieder im Ziel zu sein.

Der Beuler10er (10km) Lauf an den Bonner Rheinauen war als zwei große 5km Runden organisiert. Nachdem ich etwa 3/4 der Strecke absolviert hatte, hörte man aus der Ferne den Moderator rufen „wir begrüßen den ersten Läufer mit 33:12 Minuten im Ziel“. Ok, ganz so schnell war ich nicht, aber mit exakt 45:30 Minuten finde ich mein Ergebnis bei mittelmäßiger Vorbereitung gar nicht so schlecht.

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