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Triathleten können nicht kochen Triathleten können nicht kochen

Triathleten können nicht kochen

Zugegeben, die Überschrift ist schon etwas provokativ. Und in der Tat kann und will ich nicht behaupten das alle Triathleten nicht kochen können, allerdings können einige zumindest Ihre Kochrezepte nicht wirklich richtig aufschreiben. Zur Erklärung: Zu Weihnachten habe ich zwei Kochbücher, ein Koch- und ein Backbuch, mit Rezepten von und für Triathleten geschenkt bekommen.

Hierzu wurden 50 Profitriathleten interviewt und deren jeweilige Lieblingsrezepte aufgeschrieben. Ob diese Rezepte besonders sportfördernd sind oder aus einem Anfänger einen Tiathleten machen, lassen wir mal dahingestellt, aber zumindest schienen die Rezept auf den ersten Blick sehr kohlehydratlastig und reich an Eiweiß, was ja für den Sport grundsätzlich nicht schaden kann.

Da ich gerade sehr gerne koche und viele neue Rezepte ausprobiere, habe ich mich also direkt rangemacht und die ersten Rezepte nachgekocht und will hier einmal zwei Beispiele geben.

Spaghetti mit Rucola von Frank Vytrial (400 g Spagetti, 600 g Rucola!, 100 g getrocknete Tomaten, 10 Scheiben Parmaschinken, 100 g geriebener Parmesan, 4 EL Olivenöl, 4 EL Balsamico-Essig, frisches Basilikum, Salz, Pfeffer, 8 EL Pinienkerne). Die Spaghetti in einen großen Topf mit Wasser bissfest kochen. Währenddessen den Rucola waschen und in mundgerechte Stücke zupfen. Die getrockneten Tomaten und den Parmaschinken in Stücke schneiden, den Parmesan reiben. Die Spaghetti abgießen, in eine große Schale füllen und mit Rucola, Tomaten, Parmaschinken und Parmesankäse vermischen. Hier kommt auch das große Aber an dem an sich einfachen und leckeren Gericht. Wenn man sich einmal vor Augen hält was für ein Volumen 600 g Rucola haben, dann kann es sich hierbei nur um einen Fehler handeln. Ich habe das Rezept mit 200 g Rucola gekocht und es war definitiv mehr als genug. Zum Schluss mit Olivenöl, Balsamico-Essig, Salz, Pfeffer und frischen Basilikum würden und auf Tellern mit Pinienkernen bestreut anrichten.

Nudeln Nicoletta von Sven Riederer (440 g grüne Nudeln, 80 g Peperoni gemischt!, 80 g Kürbis rohfleischig, 80 g Zucchini, 160g Tomatenwürfel, 1 Knoblauchzehe, 120 ml Milch, 120 ml Sahne, 60 g geriebenen Parmesan, Pfeffer, Salz). Nudeln knapp al dente kochen, Peperoni, Kürbis, Zucchini und Tomaten in kleine Würfel schneiden, den Knoblauch sehr fein schneiden. Hier wird mit keinem Wort erwähnt, dass man die Kerne – die ja das scharf Capsaicin enthalten - entfernen sollte. Den Kürbis andünsten, Zucchini, Peperoni und Knoblauch hinzufügen. Mit den Nudeln mischen, mit der Milch, Sahne und Parmesan verfeinern und mit Salz und Pfeffer würden. Leider wird trotz Milch und Sahne die Sauce so scharf, dass selbst Leute die sehr gerne scharf essen, das Ganze nicht essen konnten.

Dafür habe ich aber einen Tipp von Jan Frodeno, nicht als Rezept sondern in einem enthaltenen Interview als tollen Tipp für mich entdeckt. Vor einem Wettkampf als Frühstück: Toastbrot mit Bananenscheiben und Honig, dazu Kaffee. Als Ironman Hawaii-Gewinner sollte er ja wissen was gut ist.


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Samstag, 06. Juni 2020

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